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keine Erwähnung finden von einer solchen Struktur bei R.
Bi-schoffii, und icb habe daher geglaubt, dass diese Beobachtung einer
kurzen Mitteilung wert sein könne. Die Riccia ist indessen im
Gewächshause längst ausgegangen, und als Grundlage für meine
Untersuchung besitze ich daher nur jene drei damals verfertigten
Präparate. Zum Vergleich und zur Kontrolle habe ich dann auch
ein aufgeweichtes und in Milchsäure aufgehelltes Herbarexemplar
benutzt.
Die Gattung Riccia zerfällt in die Untergattungen Euriccia und
Ricciella. Bei der ersteren besteht bekanntlich das
Assimilationsgewebe aus säulenförmig aufsteigenden Zellreihen, die miteinander
verwachsen sind, wobei aber immer je vier von ihnen einen engen
Kanal umschliessen. Ricciella hat statt der Zellreiben llächenför-
Textfig. 1. Medianer Längsschnitt. Hechts der Vegetationspunkt, vor ihm
der aufsteigende Teil des einen Vorderlappens. 45 : 1.
mige Lamellen, die weite Lufträume begrenzen. Stephani
(Species flepaticarum, Bull. Herb. Boissier, 6, 189S, p. 312 und 376)
hebt indessen hervor, dass diese beiden anscheinend sehr
verschiedenen Typen durch die Art R. vesiculosa C. et P. mit einander
verknüpft werden. Diese Art wurde von Carrington und
Pear-son (List of Hepaticæ colleeted by Mr. Thomas Whitelegge in New
South Wales, Proc. Linn. Soc. of New South Wales, 2 ser., 2 : 4,
1887, p. 1058) als Var. von R. bullosa Lk beschrieben und ihr Bau
durch einige ziemlich schematische Abbildungen erläutert (Pl. 36).
Stephani, der sie in die Untergattung Ricciella stellt, äussert sich
über dieselbe folgendermassen: »diese Pflanze nähert sich in ihrem
Rau der Gattung Riccia mehr als irgend eine andere Ricciella; die
Lamellen umschliessen enge Luftcanäle; auf einem horizontalen
Schnitt sind es meist 8 Zellen, welche den Canal begrenzen; von
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