- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 4. 1910 /
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Das Spirem ist nicht kontinuierlich, sondern besteht von
Anfang an aus getrennten Stücken. Bei Vicia habe ich auf dicken
Schnitten, die den ganzen Kern enthalten, die Segmente ziemlich
genau zählen können, was in dem frühen Spiremstadiuin mit einigen
Schwierigkeiten verbunden war. Zwei Zählungen ergaben 12—15
Segmente.

Die Spiremschlingen sind häufig polar angeordnet. Diese
Anordnung hängt, wie es sich zeigte, von den inneren Bedingungen,
unter welchen sich das Spirem entwickelt, ab, scheint aber in keinem
Zusammenhang mit der Orientierung der Chromosomen in der
Te-lophase zu stehen, weshalb die theoretischen Anschauungen, die
hieran anknüpfen, nicht wohlbegründet sind.

Zur Zeil der Membranauflösung hat sich das Spirem, wenn es
lang und dünn ist, häufig in dem sich während der Kappenbildung
verkleinernden Kernraum zu einem dichten Knäuel zusammengeballt,
in dem häufig die Längsspaltung verwischt erscheint. Eine
wirkliche Wiederverschmelzung der Hälften der Spiremfäden, wie dies
Bonnevie (a. a. O.) annimmt, tritt aber im allgemeinen nicht ein.
Die Deutlichkeit der Spalte hängt ausser von der benutzten
Fixie-rungsflüssigkeit sehr von den verwendeten Färbungsmethoden ab.
In Heidenhains Hämatoxylin wird die Spaltung viel deutlicher als
in S.-G.-O. oder Fuchsin-Toluidinblau und in alten Präparaten
deutlicher als in neuen.

Nach der Membranauflösung lockert sich der Knäuel auf, und
die Schlingen ordnen sich häufig in der Längsrichtung der
Teilungsfigur. Die einzelnen Stücke hängen dabei immer noch zu dreien
oder zu vieren endweise zusammen. Die häufig interessanten
Einzelheiten dieser Stadien können nicht hier geschildert werden.

Die Chromosomen bei Vicia sind sehr lang, ziemlich dick und
laufen häufig in mehreren Buchten und Windungen, wenn auch
die längeren meistens V-förmig sind. Die Krümmungsform und
Anordnung der Chromosomen in der Äquatorialplatte hängt sehr
davon ab, ob sie endweise zusammenhängen oder nicht.

Zählungen wurden zahlreich an Polansichten der
Äquatorialplatte auf Wurzelquerschnitten ausgeführt. Sie wurden durch die
erwähnte Form und Anordnung der Chromosomen und dadurch,
dass die Endverklebung manchmal noch in der Metaphase
fortdauert, erschwert. Wenn es sich um solche Verklebungen handelt,
ist es offenbar sehr schwierig zu entscheiden, ob zwei verklebte
Chromosomen oder ein einzelnes, segmentiertes vorliegen. Die Chro-

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