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alltid sterilt, men stöder enligt min åsikt i själfva verket den
topp-ställda hanblomman. Sålunda synes allt peka därhän, att
blomställningen hos Litorella är af alldeles samma slag som hos Plantago.
Tilläggas kan, att hos det senare släktet fä-blommiga, ja ända till
1-blommiga ax förekomma, och i det sistnämnda fallet Plantago
monanthos D’Urv-1 ställer blomman in sig i axelns förlängning och
gör intryck af att vara terminal.
ÜBER LITORELLA AUSTRALIS GRISEB. UND IHRE BEDEUTUNG
FÜR DIE DEUTUNG DES BLÜTENSTANDES DER GATTUNG
LITORELLA.
RESUMÉ.
Litorella australis Griseb. hat lange zu den verschollenen Arten
gehört. Erst von Lechler gesammelt, wurde sie von Bentham und
Hooker in Genera Plantarum kurz beschrieben, indem Grisebachs
Name nur ein nonien nudum war. Da aber sehr wenig Material
vorlag und ausserdem männliche Rlüten vollständig fehlten, blieb
die Art unzureichend bekannt. In Januar 1908 fand ich eine
Litorella auf den Falkland-Inseln und ein Jahr später wieder dieselbe
Art am Ufer von Lågo San Martin in Patagonien. Die Identität
mit der Lechlerschen Pflanze ist nicht zu bezweifeln. L. australis
ist der L. uniflora (laeustris) äusserlich sehr ähnlich. Sie ist jedoch
durhgehend zarter und unterscheidet sich gleich durch die Stellung
der weiblichen Blüten, die viel weiter oben sitzen und zahlreicher
sind (selten 2, meist 3—7). Die Griffel sind bedeutend kürzer.
Dazu kommt aber auch, dass die Nüsse meiner Pflanze eiförmig,
lang zugespitzt, matt graubraun und beinahe glatt sind, die der L.
uniflora hingegen mehr zylindrisch, glänzend gelbbraun bis
kastanienbraun und stark skulptiert. L. australis scheint somit eine gute
Art zu sein, und kommt nur in Südamerika s- von 40° s. Br.
(Lågo Ranco, die erste Fundstätte! vor. L. uniflora — L. australis
bieten wieder ein Beispiel bipolärer Typen dar, wie z. B. Alopecurus
alpinus — .4. antarcticus und Primula farinosa—P. magellanica. In
allen diesen Fällen sind die Verbreitungsgebiete durch weite Strecken
von einander getrennt.
Da mein Material reichlich und vollständig ist. hat es mir
Veranlassung gegeben, die verschiedenen Ansichten über den morpho-
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