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logisieren, somit also anzunehmen, dass die sonst, z. B. bei
Nidu-laria, vorkommende dritte Teilung hier als überflüssig weggefallen
ist, da ja die Spore hier doch 2-kernig wird. Eine Stütze hierfür
könnte möglicherweise in der oben angedeuteten Tendenz erblickt
werden können, die zweite Mitose in die Basidie selbst zu verlegen
(Fig. 13). Gegen diese Auffassung scheint mir indessen zu sprechen,
dass die Kernspindel während der zweiten Teilung, nach Juels
(1898) u. a. Untersuchungen, bei den Hymenomyceten
normalerweise senkrecht zur Längsrichtung der Basidie gerichtet zu sein
pflegt, was hier nicht der Fall ist. Von entscheidenderem Gewicht
sind jedoch meines Erachtens die Umstände, dass bereits nach der
ersten Teilung die Tochterkerne in das Buhestadium eintreten, sich
deutlich durch eine Kernmembran begrenzen und abwärts nach der
Tiefe der Basidie hin wandern, was gerade für die 4 Kerne
charakteristisch ist, die sonst durch die zweite Mitose erzeugt werden.
Es scheinen mir daher hinreichende Gründe dafür vorzuliegen, die
erste Mitose der Hijgrophorus con/cus-Basidie mit den 2 ersten bei
den übrigen Formen und ihre zweite mit der 3. Kernteilung dieser
letzteren zu homologisieren.
Was ist nun hier die Ursache zu dieser Verminderung der
normalen Anzahl der Mitosen? Einen Anlass dazu könnte man ja in
der auf die Hälfte reduzierten Sporenzahl erblicken. Doch dürfte
dies nicht den eigentlichen Grund bilden, sondern eher eine Folge
des Teilungsverlaufs sein. Denn bei verminderter Sporenzahl pllegt
die Kernteilung demungeachtet auf typische Weise zu verlaufen,
wobei die überzähligen Kerne später untergehen; vgl. hierbei u. a.
Atkinsons Studien über die Entwicklung von Agaricus campestris
(1906) und Lewis’ Untersuchung über Amanita bisporigera (1906).
Nein, hier liegt wohl die Ursache darin, dass die in die beiden
Mitosen innerhalb der Basidie verlegte Reduktionsteilung liier
ausbleiben muss, da ja keine Kernverschnielzung stattgefunden hat.
Wir gelangen hiermit zu der wichtigen Frage von der in der
Basidie ausgebliebenen Kernfusion und den dadurch bedingten
cylo-logischen Verhältnissen.
In meiner Untersuchung der Cytologie von Nidularia habe ich
zu zeigen versucht, dass dort während der haploiden Phase die
Kerne mit zwei Chromosomen versehen sind, und dass nach der
Fusion innerhalb der Basidie die doppelte Chromosoinenzahl des
diploiden Kerns sofort durch eine heterotypische und eine
homöo-typische Teilung reduziert wird, was sich nicht nur aus einer
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