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Zählung der Chromosomen bei diesen Teilungen (bis zu 4 an jedem
Pol während der Anaphase der ersteren, 2 während der der
letzteren), sondern auch aus dem Vorkommen einer deutlichen Synapsis,
eines Doppelfadenstadiums und einer Diakinese in dem
Fusionskern ergab. Wichtig wäre es nun für einen Vergleich mit diesen
Verhältnissen, die Chromosomenzahlen während der verschiedenen
Stadien der Entwicklung bei Hygrophorus conicus konstatieren zu
können. Es sei in dieser Hinsicht auf folgendes hingewiesen.
Die beiden vegetativen Kerne, die bei der Mitose innerhalb der
Spore gebildet werden, sind deutlich mit 2 Chromosomen (siehe
Fig. 17—18) versehen, eine Zahl, die ja auch mit der für die
ganze Gruppe typischen übereinstimmt und jedenfalls auch hier
während des ganzen vegetativen Stadiums fortdauert. Oben ist
bereits darauf hingewiesen worden, dass die 2- bis mehrkernigen
Tramazellen plötzlich in einkernige subhymeniale Zellen und
Ba-sidien übergehen. Der Unterschied zwischen Hygrophorus conicus
und den übrigen liegt demnach darin, dass der Übergang aus dem
2-kernigen zu dem einkernigen Stadium bei der ersteren Art schon
bei der Bildung der subhymenialen Zellen, bei den anderen erst
durch die Kernfusion innerhalb der jungen Basidie eintritt. Der
Übergang selbst hat bei Hygr. conicus, wie oben erwähnt, nicht
direkt beobachtet werden können; es lässt sich aber kaum denken,
dass er anders als auf eine der folgenden Weisen vor sich gegangen
ist. Entweder findet eine Kernfusion hier früher als sonst statt,
oder auch gehen alle Kerne mit Ausnahme eines einzigen bei dem
Übergang der Tramazellen zu den subhymenialen Zellen unter,
oder endlich werden die vorhandenen Kerne durch Wandbildung
voneinander getrennt. Im ersten Falle würden die Kerne der
subhymenialen Zellen wie auch der einzige Basidienkern die
doppelte Chromosomenzahl (4) besitzen und dieser Teil der
Entwicklung des Pilzes die diploide Phase bilden, im letzteren Falle
würden sie fortgesetzt die einfache Anzahl aufweisen und die
diploide Phase weggefallen sein. Eine Mitose in der
Subhymenial-schicht, wo eine sichere Chromosomenzählung möglich gewesen
wäre, ist es mir nicht gelungen zu sehen; nach den Beobachtungen
aber, die von Maire an dem fraglichen Pilz gemacht worden sind,
wäre auch bei diesen Teilungen die Chromosomenzahl 2. In Fig.
1 und 2 habe ich zwei in dieser Hinsicht lehrreiche Bilder
wiedergegeben, die von Maire (Taf. IV, Fig. 22 und 23) geliefert worden
sind, die erstere eine Kernteilung innerhalb der Subhvmenialsehicht,
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