Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
262
der Generationen wie dort. So wird es leicht, im
Entwicklungsgänge dieser einfachsten Florideen den Generationswechsel der
Archegoniaten wiederzuerkennen...». Auxiliarzellen, welche die
Homologie stören, finden sich ja hier nicht, ebensowenig wie es
Tetrasporen giebt, für die es schwer ist etwas direkt Entsprechendes
bei der Archegoniaten zu finden.
Diese ScHMiTz’sche Auffassung von dem Generationswechsel der
Florideen wurde vollständig von Nägeli geteilt, vielleicht am
klarsten und durchdachtesten ist sie aber von Oltmanns bereits in
seiner oben angeführten Arbeit »Zur Entwickelungsgeschichte der
Florideen» (1898), vor allem aber in seinem grossen Werk
»Morphologie und Biologie der Algen» (1904—1905), dargestellt und
entwickelt worden. Am kürzesten lässt sich die ScuMiTZ-Oi.t.MANNs’sche
Auffassung von dem Generationswechsel folgendermassen
formulieren: Man kann bei den Florideen eine Gamophytengeneration
unterscheiden, die Geschlechtsorgane (Antheridien = Spermatangien]
und Karpogone) nebst Monosporen und Tetrasporen
ausbildet-Bei der Befruchtung der Eizelle im Karpogon wird die
Sporophv-tengeneration, die die Karposporen ausbildet erzeugt. Monosporen
und Tetrasporen sind als eine Art Keimzellen anzusehen, die
nicht zu dem normalen Generationswechsel gehören
(»Nebenfrucht-formen»).
Eben wegen seines Anschlusses an diese Auffassungsweise geschah
es auch, dass Kjellman in seinen späteren Arbeiten (siehe z. B.
»Om floridésläktet Galaxaura etc.» in K. Svenska Vetensk. Akad.
Handlingar, Bd. 33, 1900) statt »Tetraspore konsequent den
Ausdruck »Tetragonidie» anwandte, da Spore für die zu dem
Gene-tionswechsel normalerweise gehörenden Fortpflanzungskörper des
Sporophyten reserviert werden müsste und diese ja seiner
Anschauung nach die Karposporen waren. Nur diese besassen Becht
auf die Bezeichnung »Sporen», alle übrigen ungeschlechtlichen
Fort-pflanzungskörper blieben nur »Gonidien». Im Anschluss hieran
nannte auch Kjellman die Cystokarpien Sporokarpien». Diese
Terminologie, die nur eine konsequente Anwendung der
Schmitz-Oltmånn’sehen Auffassung des Generationswechsels bei den
Florideen ist, dürfte wohl ausser von Kjellman selbst kaum von
jemand anders als von seinen Schülern angewandt worden sein (siehe
z. B- Svedelius, Studier öfver Östersjöns hafsalgflora [1901] und
Kylin, Studien über die Algenflora der schwedischen Westküste,
1907).
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>