- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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ihren Grund hat, dass wir in so vielen Fällen noch nicht alle die
cvtologischen Tatsachen kennen, kann beispielsweise Oltmanns’
Äusserung im Kapitel »Generationswechsel» seines grossen
Algenwerkes angeführt werden, wo es unter anderem heisst: » . . . und
da bei Sphaeroplea, Chara u. s. w. bislang nichts gtfunden ist, was
überhaupt auf Reduktion deutet, so vermag ich einstweilen nicht
zu glauben, dass man mit Hilfe der Chromosomen über die
Generationen ins reine kommen wird» (!). Als wichtigster Einwand pflegt ja die
Existenz von einigen Farnen angeführt zu werden, bei denen sowohl
Sporophyt als Gamophyt dieselbe Chromosomenzahl haben, und
zurzeit kennt man solche, die den ganzen Generationswechsel
sowohl mit der diploiden (Alhyrium filix-foemina var. clarissima Jones
nach Farmer and Digby, Ann. of Rot., 1907) als mit der haploiden
(Nephrodium mölle nach Yamanouchi, Bot. Gaz. 1907)
Chromosomenzahl durchgehends für Sporophyt wie für Gamophyt durchlaufen
können. In diesen Fällen hat man es aber auch stets mit Aposporie
und Apogamie zu tun, und auf dergleichen Ausnahmefälle lässt
sich wohl nicht gut eine absolute Verwerfung des Zugrundelegens
der cytologischen Verhältnisse für die Auffassung des normalen
Generationswechsels stützen. Höchstens können diese Beispiele als
Beweise dafür angeführt werden, dass die Form usw. der
Generationen nicht von der Chromosomen zahl bestimmt wird, was
indessen auch durch den Generationswechsel von Dictyota gezeigt wird,
und wofür gerade die Florideen nach der neueren Auffassung, wie
sofort gezeigt werden soll, gleichfalls einen Beweis bilden. Man scheint
daher völlig berechtigt zu sein, die cytologische Verschiedenheit
zwischen den verschiedenen Generationen als das ursprüngliche und
normale Verhältnis anzusehen, woraus dann auch folgt, dass es in
streitigen Fällen die cytologische Untersuchung sein muss, die
betreffs des Generationswechsels den Ausschlag giebt.

Was die Florideen betrifft, so hat auch die ScHMiTZ-OLTMANNs’sche
Auffassung von dem Generationswechsel eine cytologische
Bestätigung durch Wolfe erhalten, der bei Nemalion zu finden geglaubt
hat, dass in einem mehr vorgeschrittenen Stadium der Entwicklung
des Gonimoblasten die Kerne eine geringere Chromosomenzahl
zeigten als die, welche unmittelbar nach der Befruchtung auftrat, und
dass diese geringere Chromosomenzahl dieselbe sei wie die, welche
bei den vegetativen Teilungen vorhanden war. Eine
Reduktionsteilung wäre demnach mit der Karposporenbildung verbunden, aber
eine Reduktionsteilung, die mit keiner Bildung von Tetraden ver-

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