- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
267

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

267

schlechtsindividuen die wohl auch für sich allein als eine
besondere Art von Generationswechsel’ betrachtet werden könnte)
durch Beobachtung sicher nachgewiesen worden.»

So konnte sich Schmitz im Jahre 1883 äussern, tatsächlich aber
kennen wir nun einige beobachtete Fälle derartigen
Generationswechsels in der Natur. Das ist z. B. der Fall bei der parasitischen
Floridee Harveyella mirabilis Schmitz et Bke. die von Kylix an der
schwedischen Westküste studiert worden ist siehe H. Kylix.
Studien über die Algenflora der schwedischen Westküste. S. 129. 1907).
Harveyella tritt dort zu Ende des Jahres nur in
Geschlechtsindivi-duen auf. Keine Tetrasporenindividuen sind dann nachzuweisen.
Nach dem Frühling hin im April dagegen treten nur
Tetrasporenindividuen auf. Diese parasitieren dann ausschliesslich auf jungen
Zweigen der Wirtspflanzen, wie sie nach dem Dezember zur
Entwicklung gekommen sind. Man kann demnach mit so gut wie
absoluter Gewissheit behaupten, dass sie neulich gekeimt sind,
und unter solchen l’mständen ist keine andere Erklärung möglich,
als dass sie von den Karposporen herrühren, die die
Dezemberindividuen erzeugt haben. Eine Karpospore lässt demnach ein
Tetrasporenindividuum entstehn, ganz wie die YAMAXOccHi’sche
Generationswechseltheorie es verlangt.

Einen anderen diesem analogen Fall erwähnt Rosexvinge von den
dänischen Küsten (The Marine Algae of Denmark. I, S. 85*. nämlich
Chantransia efflorescens J. Ag. Kjellm.. eine Chantransia-Art mit
typischen Tetrasporen. Hier findet sich "ein scharfer Unterschied
zwischen Geschlechtsindividuen und Tetrasporenindividuen. Die
ersteren kommen in den dänischen Gewässern ausschliesslich im
Frühling vor, die letzteren ausschliesslich später im Sommer, was
seine natürliche Erklärung durch einen Generationswechsel im Sinne
Yamaxouchi’s erhält. Rosenvinge s Beobachtungen sind aber noch
in anderer Hinsicht von sehr grossem Interesse. Ein derartiger
Generationswechsel ist nämlich ausschliesslich bei der
tetraspo-renführenden Chantransia efflorescens beobachtet worden. Andere
Chantransia-ArXen, die ausser Geschlechtsorganen nur Monosporen
haben, weisen dagegen keinen solchen Generationswechsel auf.
sondern es kommen hier sowohl Geschlechtsorgane als Monosporangien
an demselben Individuum vor. Dieser Umstand, im
Zusammenhang mit dem Generationswechsel bei der tetrasporenbildenden
Chantransia efflorescens gesehen, weist ja ganz deutlich darauf hin.

1 Von mir gesperrt’

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Mon Dec 11 22:59:58 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/5/0297.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free