- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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dass Monosporen und Tetrasporen bei den Florideen nicht als
homologe Organe anzusehen sind. Die Monosporen sind offenbar
eine Art vegetativer Keimzellen oder Parasporen (Schmitz), wie sie
ja, wie man seit alters weiss, bei einer ganzen Reihe Florideen
vorkommen (siehe Näheres hierüber bei Oltmanns, Morph, u. Biol.
d. Algen, I, S. 666). Hieraus folgt dann aber auch, dass man nicht
als Einwand gegen Yamanouchi’s Auffassung von dem
Generationswechsel der Florideen die Fälle anführen kann, die man von
Sporenbildung bei Geschlechtsindividuen kennt, soweit es sich um
Monosporen handelt, denn diese sind offenbar nicht den
Tetrasporen homolog.

Interessant in diesem Zusammenhange ist es auch, dass derartige
Monosporen ausschliesslich innerhalb der Nemalionales-Gruppe
vorzukommen scheinen, bei der die Telrasporen relativ selten sind.
Sollten Wolfe s Beobachtungen betreffs der Reduktionsteilung bei
der Karposporenbildung innerhalb derselben Gruppe sich
bestätigen, so wird es sich vielleicht zeigen, dass ein Zusammenhang
zwischen dem Vorkommen von Monosporen und haploiden
Karposporen einerseits und Tetrasporen und diploiden Karposporen
andererseits besteht. Von diesem Gesichtspunkt aus wäre
natürlich eine cytologische Untersuchung der Gattung Chantransia von
der allergrössten Bedeutung, worauf auch Rosenvinge (a. a. O.,
S. 87) hingewiesen hat.

Aus dem Angeführten geht indessen hervor, dass Yamanouchi’s
Auffassung von dem Generationswechsel bei den Florideen auch
eine entschiedene Stütze durch die leider noch ziemlich sporadischen
Beobachtungen erhält, die man betreffs des Vorkommens eines
regelmässigen Wechsels zwischen tetrasporenführenden und
geschlechtlichen Individuen in der Natur gemacht hat. Es sind natürlich
nicht alle Florideen, die sich zu solchen Beobachtungen eignen,
denn es müssen Arten mit kurzer Lebensdauer sein. Die
perennierenden Formen können ja schwerlich sichere Aufschlüsse in dieser
Richtung liefern, wenn man es nicht mit direkten Kulturen
versuchen will. Dieser in der Natur tatsächlich vorsichgebende
Generationswechsel bleibt natürlich bei der alten Oltm ann’schen
Auffassungsweise vollkommen unerklärlich.

Aber auch an cytologischen Bestätigungen der YAMANOucm’schen
Generationswechseltheorie hat es nicht gefehlt. Als eine indirekte
Stütze für dieselbe sind meines Erachlens die Beobachtungen
aufzufassen, die ich betreffs des Verhaltens der Zellkerne während der

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