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Taf 3.
jedoch angegeben würde, welcher Natur die beobachteten
Fortpflanzungskörper waren. Nach Kylin soll an den südlicher
gelegenen halländischen Küsten die Verschiedenheit gegenüber den
Verhältnissen an dem nördlicheren Bohuslän bestehn, dass der
Eintritt der Delesseria in fertiles Stadium dort etwas später
stattfinde, woraus dann auch folge, dass die älteren Blätter länger
beibehalten würden. Genauere Daten über die Fruktifikationszeit
von Delesseria sanguinea an den schwedischen Küsten über die oben
angeführten hinaus liegen indessen in der Litteratur nicht vor.
Betreffs der Fruktifikationszeit für Delesseria sanguinea bei
Helgoland liefert Ki ckuck dagegen etwas bestimmtere Angaben in seinen
»Bemerkungen zur marinen Algenvegetation von Helgoland», S. 255.
Nach Kuckuck werden die spermatangienfülirenden Blättchen
bereits im Herbst ausgebildet, lange bevor die Cystokarpien erschienen
und gereift sind, welch letzteres im Dezember—Januar einzutreffen
pflegt. Zu dieser Zeit sind auch die Tetrasporophvlle zu voller
Entwicklung gelangt.
Um nun die Fruktifikationszeit von Delesseria sanguinea an den
schwedischen Küsten bestimmen zu können und geeignetes
Studienmaterial für diese Untersuchung zu erhalten, liess ich an der
Zoologischen Station Kristineberg in Bohuslän Delesseria zu
verschiedenen Zeiten während des Spätherbstes 1910 einsammeln. Dabei
zeigte es sich, dass schon so früh wie im Oktober die
sperma-tangien- und karpogonführenden Blätter sich zu entwickeln
beginnen. Am 13. Okt. wurden so z. B. völlig reife sowohl
Sperma-tangienblätter als Karpogonblätter eingesammelt. Ungefähr zu
dieser Zeit ging also die Befruchtung vor sich, und als ich Anfang
November Kristineberg besuchte, war die eigentliche
Befruchtungszeit schon zu Ende, indem die spermatangienfülirenden Blätter
vollständig im Absterben begriffen waren. Die Karpogonblätter
dagegen zeigten nun junge Cystokarpien. Zu derselben Zeit
fanden sich auch Tetrasporophvlle in frühen Stadien, d. h. die
Tetra-sporenmutterzellen waren deutlich angelegt, aber nur relativ wenige
waren so weit gelangt, dass die Tetradenteilung eingetreten war.
Tetrasporenexemplare, von Kylin bei Kristineberg am 3. Jan. 1911,
also 2 Monate später, eingesammelt, zeigten dagegen nun völlig
reife Tetrasporen, und mehrere waren auch bereits ihres Inhaltes
entleert. Zur selben Zeit waren auch die Cystokarpien völlig reif,
und die Karposporen waren auch teilweise bereits entleert.
Hieraus geht also hervor, dass die Fruktifikationszeit für Deles-
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