- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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Taf 3.

Es ist eigentlich die Gruppe Sarcomenieae, die am besten bekannt
ist, dank Cramers eingehender Analyse von Caloglossa Leprieurii
(Mont.) J. G. Ag. (in Festschrift für NXgeli und von Kölliker).
Kennzeichnend für die Gruppe Sarcomenieae ist, dass die
Tetra-sporangien aus einer rein einschichtigen Zellscheibe ausgebildet

werden. D. h. wir erhalten

den Caloglossa-Typus, wenn
die Tetrasporenbildung bei
Delesseria sanguinea bereits in
dem einschichtigen, in Fig. 1
abgebildeten Stadium
begönne. Das Gleiche ist der
Fall bei den anderen näher
untersuchten und bekannten
Gattungen, die dieser Gruppe
angehören, wie Taenionema
(nach Bornet laut Oltmanns)
und Sarcomenia (nach
Madame Weber v. Bosse). Wir
haben es hier also mit
Tetrasporen zu tun, deren
Mutterzellen direkt
umgewandelte Oberflächenzellen sind.
Die Varianten des
Sarcome-m’eae-Typus zeigen sich
eigentlich in
Verschiedenheiten der Weise, wie das
Gewebe nach der Entlassung
der Tetrasporen
zusammenhält. u. s. w. Siehe Näheres
darüber Cramer (a. a. O.) und Oltmanns (a. a. O.) I, S. 659—660).

Ausser über die Gruppe Sarcomenieae liegen auch Detailangaben
über einige Typen der Gruppe Nitophylleae vor. Von diesen habe
ich selbst zuvor die Gattung Martensia untersucht (vgl. Svedelius,
Ȇber den Bau und die Entwicklung der Florideengattung
Martensia», S.46). Bei dieser Gattung ist das Tetrasporangium stets eingesenkt,
d. h. nie eine Oberflächenzelle, sondern es ist nach aussen hin unter
allen Umständen von vegetativen Zellen bedeckt, die frühzeitig von
der Tetrasporangienanlage selbst abgeteilt werden. Die
Tetraspo-rangien werden endogen in einer einfachen Schicht ausgebildet.

Fig. 12. Tetrasporophyll mit reifen
Sporente-traden (22 X 1).

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