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Taf 3.
Polysiphonia, Taf. XXVI, Fig. 140, 147) wird nämlich das
Tetra-sporangium bei Polysiphonia i’iolacea als Scheitelzelle eines kleinen
Zweiges angelegt, der von einer Perizentralzelle her seitlich von dem
zentralen Siphon angelegt wird (Yamanouchi 1. c., Fig. 140, 147).
Dass demnach auch bei anderen Florideen mit sehr hoher
Gewebedifferenzierung die Tetrasporangien die Scheitelzellen von
Zweigen sind, ganz wie es ja in der Regel bei den fadenartigen Formen
der Fall ist, ist ein Umstand, der hervorzuheben ist, da er meines
Erachtens eine gewisse Rolle bei der Entscheidung der Frage der
gesamten Phylogenie der Florideen spielt. Und möglicherweise
können diese verschiedenen Typen der Tetrasporenbildung bei der
Familie Delesseriaceae in ihrem gegenwärtigen Umfange auch einen
Fingerzeig für eine künftige rationelle Neugruppierung dieser grossen
Familie geben, deren Systematik wohl schon kaum als endgiltig
klargestellt angesehen werden kann.
Die oben charakterisierten Typen verhalten sich ziemlich
verschieden auch bei der Entlassung der Tetrasporen. Der einschichtige
Sarcomenieae-Tvpus, bei dem das Tetrasporangium eine
Oberllächen-zelle ist, braucht keine besonderen Vorrichtungen ausser dem
Bersten des Sporangiums selbst, damit die Tetrasporen freiwerden.
Dagegen finden sich hier, wie oben erwähnt, stattdessen verschiedene
Organisationen für das Zusammenhalten des Gewebes nach der
Tetrasporenablösung. Besondere Sporophylle fehlen nämlich hier.
Bei dem Martensia-Tvpus geschieht ein Bersten des Verbandes
zwischen den Deckzellen (s. Svedelius, Martensia, Fig. 45, 46), die
indessen nach der Entlassung der Tetrasporen wieder
zusammenwachsen und sich dicht aneinanderschliessen, u. s. w. Bei
Delesseria sanguinea schliesslich liegen die Tetrasporen zur Zeit ihrer
Reife zur Hälfte entblösst, was darauf beruht, dass die Tetrasporen
zu dieser Zeit angeschwollen sind und die umgebenden deckenden,
sterilen Fäden auseinandergedehnt haben (Fig. 11—15). Diese
schliessen sich nicht wieder zusammen, sondern das ganze Sporophyll
wird aufgelöst und fällt ab. Es hat seine Aufgabe im Leben der
Pflanze erfüllt.
Den verschiedenen Typen, die bezüglich der histologischen
Anlegung und Entwicklung der Tetrasporangien bei den
Deles-seriaceen unterschieden werden können, entsprechen demnach auch
verschiedene Typen der Befreiung der Tetrasporen aus dem
umgebenden Gewebe.
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