- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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Taf 3.

die Kernplatte also in Polansicht. Fig. 27, Taf. 2, zeigt die zweite
Teilung in Anaphase. Die Chromosomen, die bei dieser Teilung
auffallend kleiner sind als bei der ersten, können nun mit
grösserer Sicherheit gezählt werden. Eine derartige Zählung an dem
Stadium in Fig. 27. Taf. 2, ergiebt als Resultat gewöhnlich
ungefähr 18—20 an jedem der beiden Pole. Sicherer geht es solche
Kernspindeln auszuzählen, die beim Schneiden quergetroffen worden
sind, und wo man demnach die Spindel in Polansicht erhält, wie
in Fig. 25, 26, Taf. 2. Solche Bilder ergeben, dass die Anzahl
der Chromosomen jetzt 20 ist, was also die
Chromosomenzahl des definitiven Tetrasporenkerns ist. In Fig. 28, Taf. 2,
sieht man ein etwas späteres Stadium als in Fig. 27, die
Spindelfasern treten aber noch sehr deutlich hervor.

Fig. 29, Taf. 3, zeigt das Bild eines definitiven Tetrasporenkerns
in Telophase. In den darauffolgenden Stadien geschieht die
Rekonstruktion des Ruhekerns. Dies scheint so zuzugehn, dass die
Chromosomen, die zuerst sehr distinkt, rund und von derselben
Form wie in der Anaphase sind, allmählich mehr oder weniger
eckig werden und einen unbestimmten Umfang annehmen (Fig. 30,
Taf. 3). Der Kern schwillt an, und der Abstand zwischen den
Chromosomen nimmt zu. Bald beginnt das Netzwerk wieder
sichtbar zu werden (Fig. 31, Taf. 3). Es sieht aus, als wenn das
Netzwerk sich zwischen den Chromosomen und der Kernwand
ausspannte, und als wenn es die Spannung der Fäden wäre,
infolge-deren die Chromosomen so eckig würden. Bald treten auch die
Chromatinkörner ini Netzwerk hervor (Fig. 33, Taf. 3), und je
zahlreicher diese werden, um so mehr schliesst sich der Rückstand der
Chromosomen in der Mitte zu einem einheitlichen Körper von
anfangs ziemlich unbestimmter Form zusammen (Fig. 32, 33, Taf. 3).
Bald wird es aber klar, dass wir hier den Nukleolus des neuen Kerns
vor uns haben. In Fig. 34 a, b und 35 a, b sehen wir zwei
definitive Tetrasporenkeriie ini Ruhestadiuni. Der Nukleolus ist nun
völlig deutlich herausdifferenziert, und wir finden in allem die
Kernstruktur wieder, die wir im Ruhestadium in Fig. 7, Taf. 2,
hatten, nur mit dem Unterschiede, dass der Kern vielleicht etwas
kleiner, sowie vor allem dass die Zahl der Chromatinkörner
bedeutend geringer ist. Der Nukleolus hat sich also im
Zusammenhang damit rekonstruiert, dass die Chromatinkörner wiederum
sichtbar geworden sind. Es ist klar, dass auf dieselbe Weise, wie
die Chromosomen zu Anfang der Prophase sich aus den Chroma-

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