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Taf 3.
lieh deutlich getrennt von einander hervor. Die darauffolgenden
Stadien finden wir in den Figuren 61—64, Taf. 3. Die Figuren
61 und 62 zeigen mehrkernige Zellen aus dem Inneren des
Blattgewebes der weiblichen Pflanze mit verschiedenen der hier
fraglichen Stadien. Fig. 63 und 64 stellen zwei verschiedene
Anaphasenstadien dar, Fig. 63 ein etwas früheres, Fig. 64 ein späteres. In
diesem Stadium können die Chromosomen wenigstens in solchen
Spindeln gezählt werden, die quergeschnitten sind und in
Polansicht gesehen werden. Fig. 65, Taf. 3, zeigt ein solches Bild, und
hier kann auch die Anzahl der Chromosomen auf 20 festgestellt
werden, also die bereits vorher gefundene Zahl.
Fig. 66—71, Taf. 3, zeigen die Kernrekonstruktion der weiblichen
Pflanze. In Fig. 67 sieht man den ganz neugebildeten Kern. Die
Chromosomen sind nicht mehr scharf und deutlich begrenzt, und das
Plasma ringsherum ist von einer deutlichen Wand umgeben. Bald
beginnen die Chromosomen gleichsam auseinanderzufahren, und
das Netzwerk beginnt hervorzutreten (Fig. 69). Dieser Prozess geht
dann weiter; anfangs ist das Netzwerk grob (Fig. 70), allmählich
aber wird es gleichsam gedehnt und verdünnt sich. Nun hat auch
der Nukleolus begonnen hervorzutreten. Die Figuren 66 und 68
sind Bilder von diesen Stadien, nicht sehr stark vergrössert und
die Kerne in ihrer Lage in den Zellen abgezeichnet. In Fig. (56
sind die beiden Tochterkerne ganz neugebildet, in Fig. 68 sieht
man die Bekonstruktion des Buhekerns.
Die Untersuchung der somatischen Kernteilungen der weiblichen
Pflanze hat demnach ergeben, dass die Chromosomenzahl der
weiblichen Pflanze genau dieselbe ist wie die der Tetraspore und gleich
der Hälfte der Chromosomenzahl der Tetrasporenpflanze. Hieraus geht
also hervor, dass die weibliche Pflanze ein haploider
Gamo-phyt ist. Ausserdem ist es auch klar, dass weibliche Pflanzen von
Tetrasporen herstammen müssen, und ferner Tetrasporenpflanzen
von Fortpflanzungskörpern, die die diploide Chromosomenzahl
erhalten haben — welch letztere nur durch Befruchtung entstehen
kann — d. h. also von den Karposporen her.
3. Vergleich zwischen den somatischen Kernteilungen
bei Delesseria (der Tetrasporenpflanze und der weiblichen
Pflanze) und bei anderen Florideen usw.
Wie aus der obigen Darstellung sich ergeben hat, herrscht
vollständige Übereinstimmung zwischen dem Kernteilungsverlauf bei den
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