- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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I. DIE UNBESTRITTENEN BICORNES-FAMILIEN.

A. Ericaceae.

Diese Familie mit ihren etwa 1350 Arten, die sich auf etwa 70
Gattungen verteilen, umfasst beinahe vier Fünftel aller zu der
ZJicor/ies-Reihe gerechneten Arten. Es wird demnach als ganz
natürlich angesehen, dass sie das für die Reihe Charakteristische
vertritt. Erst in den letzten zehn Jahren sind einige Arbeiten
erschienen, die die feinere Blütenmorphologie einiger Ericaceen in
eingehenderer Weise behandeln. Die wichtigsten stammen von
Artopoeus (1903), der sich besonders mit dem Bau und dem
ÖfTnungsmechanismus der Anlheren beschäftigte, und von Peltrisot
(1901), dessen Untersuchungen sich ganz und gar auf die
Entwicklung der Samenanlagen nach der Befruchtung beschränken.
Beide Forscher haben zahlreiche Typen, die sich auf alle
Unterfamilien und Sektionen verteilen, untersucht. Die Gründe, warum
ich dessen ungeachtet beschloss, der Entwicklungsgeschichte u. a. der
Ericaceen noch einmal eine Untersuchung zu widmen, sind bereits
in der Einleitung zum Teil angeführt worden. Andere werden aus
der folgenden Darstellung ersichtlich werden. Von 17 der 18
skandinavischen Ericaceen ist es dank der Hülfe meiner hiesigen Freunde
mir möglich gewesen, wenigstens einiges fixierte Material
zusammenzubringen. Nur Cassandra calgculata fehlt. Ausserdem habe
ich Material von den meisten im hiesigen botanischen Garten
kultivierten Ericaceen untersucht. Von den meisten Arten standen
mir nur wenige Entwicklungsstadien zur Verfügung.

1. Einige Entwicklungsdaten.

Bei allen nordischen Ericaceen mit Ausnahme von Catilina
vulgaris und möglicherweise von den zwei Erica-Arten (E. cinerea und
Tetralix), die ich nicht aus dem betreffenden Gesichtspunkt
untersuchen konnte, werden die Blütenknospen im Jahre, das der
An-these vorausgeht, angelegt. Dies wurde bereits von Warming (14-9)
für die Mehrzahl dargelegt. Er hat aber nur die äussere
Entwicklung der Blülenteile untersucht. In keinem Falle hat er angegeben,
wie weit die Entwicklung der Pollensäcke und der Samenanlagen
gegangen ist. Bei Loiseleuria procumbens fand Rubel (118, S. 805) in
den Schweizeralpen bereits im Herbslc die Samenanlagen angelegt und
die Pollenmutterzellen isoliert. Bei der nordamerikanischen Epigaea

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