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erst über viel zahlreichere Typen, als die bisher studierten,
ausgedehnt werden. Peltrisot hat die Arbeil in verdienstvoller Weise
begonnen und hat auch einige systematische Schlüsse ziehen
können. Er war sich auch dessen bewusst, dass man mit grösster
Vorsicht verfahren müsse, was ich auch nachdrücklich hervorheben
will. Ein auffallendes Heispiel liefert u. a. die Gattung Kalmia.
Peltrisot (7/2, S. 56 u. 57; Fig. 110—112) hat Figuren mitgeteilt,
die u. a. die Ausbildung der Haustorien bei K. angustifolia und
myrtifolia zeigen, und sagt, dass sie niemals eine besonders kräftige
Entwicklung erreichen. Bei K. glauca aber habe ich das
Mikropyl-haustorium ausserordentlich gross gefunden. Auf einem frühen
Entwicklungsstadium ist es fast ebenso gross, wie das ganze übrige
Endosperm (Fig. 4 «).
Die Reservestoffe des Endosperms und des Embryo sind
hauptsächlich aus Proteinkörnern und fettem Öl zusammengesetzt.
6. Andere Veränderungen im reifenden Samen.
Von den übrigen Vorgängen in den befruchteten Samenanlagen
mögen hier nur ein paar angeführt werden. Bei mehreren Arten habe ich
in den Umgebungen der ehemaligen Mikropyle in reifenden Samen
einige verholzte Zellen gesehen. Im reifen Samen der meisten Arten
findet man ausserhalb des Endosperms nur die zur Samenschale
umgebildete Epidermis. Bei einigen Arten mit langgestreckten Samen
finden sich indessen an den beiden Polen ausserdem einige leere
Zellen. Nach Peltrisot (112, S. 29) sind ihre Wände bei Gauitheria
procumbens etwa in derselben Weise wie diejenigen der
Epidermis-zellen verdickt. Pernettya mucronata stimmt nach meiner
Beobachtung mit dieser Art überein. Jene Gattungen werden ja von
mehreren Systematikern als nahe Verwandte betrachtet. Dagegen fand ich
die betreffenden Zellen bei Gauitheria punctata nicht. Soeben wurde
erwähnt, dass die Epidermis allein die Samenschale bildet.
Besonders die Innen- und Seitenwände werden in verschiedenem Grade
verdickt und von Poren wechselnder Ausbildung durchsetzt. Bei
allen untersuchten Arten mit Ausnahme von Andromeda polifolia ist
die Samenschale einschichtig. Bei dieser Art wird sie durch perikline
Teilungen der Epidermiszellen mehrschichtig [nach Peltrisot (112,
S. 36) und meinen bestätigenden Beobachtungen]. Peltrisot fand
sie einschichtig auch bei den nächstverwandten Gallungen. Ich
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