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bilden, die der Iiicornes-Heihe zugezählt wurde. Die
Blütenmorpho-logie wurde von Gray (50 u. .">/) am eingehendsten studiert. Nach
Gray weichen diese Gattungen von den Polemoniaceen durch mehrere
Merkmale ab, und zwar durch den freiblättrigen Kelch, die nicht
convolute Knospenlage der Krone, den nicht dreispaltigen Griffel
und das weniger entwickelte Embryo. Alle diese Merkmale nähern
sie den Ericaceen. Die erheblichste Abweichung von diesen liegt
nach ihm im einfachen Pollen. Sowohl dieses als dreifächeriger
Fruchtknoten kommen aber auch bei unbestrittenen llicornes-Typen
vor. In den Schlund der Krone eingefügte Staubblätter besitzen
auch Loiseleuria, die meisten Epacridaceen u. a. Manches spricht
somit für eine Verwandtschaft mit den /iico/vies-Fanulien.
Gray versetzte aber noch einige Gattungen zu den Diapensiaceen,
und zwar Schizocodort, die einige Systematiker als eine durch
dreifächerigen Fruchtknoten und episepale Staubblätter abweichende
Primulaceen-Gattung betrachteten [vgl. z. B. Drude (34, S. 50)],
Shorlia und Galax. Die letzte Gattung wurde z. B. von Eichler
(38, I, S. 344) zögernd den Pgrolaceen untergeordnet. Später kam
auch die Gattung Bemeuxia hinzu (7, II, S. (>21). Die Blüten dieser
Typen weichen von denjenigen von Diapensia und Pyxidanlhera
durch das Vorkommen von fünf epipetalen Schuppen ab, die man
als Staminodien gedeutet hat. Die Familie besteht somit aus sechs
Gattungen mit 11 Arten. Drude (35, S. 81) verteilt sie auf zwei
Tribus: Diapensieae (Diapensia u. Pyxidanthera) und Galacineae (die
übrigen Gattungen). Fast alle Systematiker der Jetztzeit rechnen
auch die Diapensiaceen zu der Bicornes-Reihe. Drude und v.
Wettstein (155, S. 559) sehen in den Diapensiaceen ein
Verbindungsglied zwischen dieser Reihe und den Primulaceen, eine Auffassung,
die aber z. B. Bentham et Hooker (7, II, S. (519) entschieden abweisen.
Die meisten Arten der Familie bewohnen sehr kleine
Verbreitungsbezirke und sind auf Ost-Asien und das östliche
Nord-Ameri-ka beschränkt. Nur die Gattung Diapensia ist weiter verbreitet.
Die eine Art kommt nur im Himalaya vor, die andere, D. lapponica,
ist eine arktisch-circumpolare Pflanze, die auch in den
skandinavischen Hochgebirgen ziemlich häufig vorkommt. Keiner Diapensiacee
sind bis jetzt entwicklungsgeschichtliche Studien gewidmet worden.
Mit der Embryologie der anderen ß/cornes-Familien vor Augen könnte
man gewiss erwarten, dass solche interessante Tatsachen zu Tage
bringen würden. Man könnte auch hoffen, neue Gesichtspunkte
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