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Blatt besonders charakteristisch ist dagegen die äusserst lebhafte
Teilung in den Oberflächenschichten über das ganze Blatt hin mit
Ausnahme einer sehr schmalen Randzone, so dass die ganze Ober-
fläche mit zahlreichen, äusserst dichtgestellten Spermatangienmutter-
zellen bedeckt ist.
Wie geschehen nun die Teilungen in dem Karpogonblatt? Fig.
1 und 2 zeigen Querschnittsbilder über den Verlauf der Teilungen.
Fig. 1 a zeigt die noch vollständig einschichtige Zellscheibe. Fig.
1 b stellt ein Bild etwas weiter nach unten hin dar: die Mittel-
zelle hat sich in zwei ge-
teil, von denen die eine,
die untere, bereits sich ab-
zurunden beginnt. In Fig.
1c sehen wir in der Mitte
drei Zellschichten, gleich-
zeitig damit, dass hier und
da auf den Seiten die ein-
schichtige Zellscheibe auch
begonnen hat, in eine mehr-
schichtige überzugehn. Fig.
1d zeigt ungefähr dasselbe
Stadium, nur etwas später.
Das Charakteristische ist
nun,dass die peripherischen
Zellen in der 3-schichtigen
Mittelpartie, d. h. die Peri-
zentralzellen, sich abge-
Fig. 1. Querschnitte eines jungen Karpogonblattes,
die Anlage der Perizentralzellen zeigend, die später
x 5 : die Karpogonüste u. s. w. ausbilden. Vergl. den
sind, so dass sie bedeutend Text! (600X1).
grösser sind als die Zen-
tralzelle in der Mitte, die wiederum ein Glied der das ganze
Blatt durchziehenden Zentralzellenreihe darstellt. Die oberfläch-
lichen, angeschwellten perizentralen Zellen, die bereits jetzt gleich-
sam einen über das Blatt sich erhebenden Wulst oder eine Mittelrippe
bilden, sind es dagegen, aus denen sich allmählich die Karpogon-
äste entwickeln. Sehr bald teilen sich diese zwei Zellen durch
etwas schräge Wände (Fig. 2 a) in eine obere und eine untere
Zelle. Dadurch, dass die Scheidewand in verschiedener Weise
schräg verläuft, scheint bei auf einander folgenden Querschnitten
bisweilen die untere, bisweilen die obere die grössere zu sein. Im
rundet haben und gequollen
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