- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 8. 1914 /
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lungen in der Weise erfährt, dass d
unten zu abgetrennten Perizentralze

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ie sowohl nach oben als nach
llen gleichfalls sich auf genau

dieselbe Weise, wie eben geschildert, teilen, so hat dies zur Folge,

dass Karpogonäste an dem weib-
lichen Blatt auf den beiden
Seiten, d. h. sowohl auf der
Ober- als auf der Unterseite,
zur Ausbildung kommen. Diese
Karpogonäste sitzen jedoch auf
jeder der beiden Seiten nicht in
einer, sondern in zwei Reihen,
wie das aus PHILLIPS instruk-
tiven Übersichtsfiguren hervor-
geht (PHILLIPS, Developm. of the
Cystocarp in Rhodymeniales,
Delesseriaceae, Taf. XV, Fig. 8,
9, 11 und 16, auch wiederge-

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geben in ÖLTMANNS, Morphologie
und Biologie der Algen, I, S. 714,
Fig. 456). Dies beruht nun in-

Fig. 3. Querschnitt eines jungen Karpogon-
blattes, die Anlage der mehrkernigen Peri-

zentralzellen zeigend (12001).

dessen darauf, dass bei den Teilungen mit schräger Wand, die ich
soeben geschildert habe, und die in Fig. 2 b und Fig. 4 abgebildet
sind, immer abwechselnd bei dem einen Segment die grössere Zelle
rechts und bei dem anderen links abgeschnürt wird. Eine Folge

hiervon ist, dass die gegenseitige Lage
des Karpogonastes und der Tragzelle
für jedes Segment wechselt, und dies
wiederum hat zur Folge, dass auf
jeder der beiden Seiten des Blattes
die Karpogonäste und die Trichogynen
in zwei Reihen zu sitzen kommen,
wobei einer Trichogyne auf der Ober-
seite stets eine andere auf der Unter-
seite und zwar auf derselben Seite
von der zentralen Mittelreihe entspricht
(vgl. Fig. 9 nebst OLTMANNs’ nach
PHILLIPS wiedergegebenen Bildern).

Wir sehen demnach, dass die Lage
und Stellung der Karpogonäste sehr
frühzeitig bestimmt wird, indem be-

Fig. 4. Teil eines Querschnittes eines
jungen Karpogonblattes. Die Peri-
zentralzelle hat sich in eine grössere
Zelle (rechts), die Anlage des Karpo-
gonastes, und eine kleinere (links),
die sich zur Tragzelle und zu »steri-
len» Zellen entwickelt, geteilt.
(1100 x 1).

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