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obersten Teil einer solchen Karposporenreihe, aus dem man auch
eine gute Vorstellung von der Verzweigungsweise und ihrer Entste-
hung erhält.
IV. DIE ZYTOLOGISCHEN VERHÄLTNISSE BEI DER ENTWICKLUNG
DES GONIMOBLASTEN.
Es erübrigt noch, zum Schlusse über die zytologischen Einzel-
heiten bei der Karposporenbildung zu berichten, wobei das Haupt-
interesse sich natürlich an die Frage der Chromosomenzahl in den
Karposporen knüpft.
Ich habe, wie oben erwähnt, eben das Stadium beobachtet, wo der
männliche Kern auf dem Wege ist, mit dem Eikern des Karpogons zu
verschmelzen (Textfig. 16 und Fig. 10, Taf. 2). Die zur Bestimmung
.der Chromosomenzahl besten Kerne habe ich indessen in den jungen
Gonimoblastzellen beobachtet. Fig. 15—17 (Taf. 2) zeigen einige Pro-
phasenstadien von Kernen in jungen Gonimoblastzellen. Fig. 15 stellt ein
-etwas früheres Prophasenstadium dar als die anderen. Die Chromo-
somen sind noch nicht völlig herausdifferenziert, sondern sind im Be-
‚griff, sich aus dem Chromatinmaterial des Kerns zu bilden, eine unge-
fähre Schätzung derselben ergiebt aber als Resultat eine Anzahl von gut
40. Dieses Stadium in Fig. 15, Taf. 2, entspricht völlig demjenigen, das
ich in meiner ersten Delesseria-Abhandlung (Svensk Bot. Tidskrift, Bd.
5, 1911) in Fig. 42, Taf. 3 abgebildet habe, und das einem vegetativen
Kern der Tetrasporenpflanze angehörte. In Fig. 16 und 17 (Taf. 2)
sehen wir ein paar spätere Prophasen, in denen die Chromosomen
nun mehr distinkt sind und eine sichere Zählung eher möglich ist.
In Fig. 16 lassen sich ungefähr 37 zählen, in Fig. 17 ungefähr 40.
Wenn die Chromosomenzahl in einem verhältnismässig kleinen Kern
so hoch ist, ist ja eine absolut sichere Bestimmung derselben immer
ziemlich schwierig, zumal da der Nukleolus stets die Beobachtung
sämtlicher Chromosomen erschwert. Die nun in Fig. 16 und 17
abgebildeten Stadien von Gonimoblastkernen zeigen indessen eine
schlagende Übereinstimmung mit den entsprechenden Stadien vege-
tativer Kerne der Tetrasporenpflanze. Das Resultat zeigt also je-
denfalls völlig entschieden, dass die Gonimoblastkerne diploid
sind, wie ja natürlich auch zu erwarten war. Die Chromosomen-
zahl in den Karposporen selbst zu bestimmen, ist im allgemei-
nen schwieriger; es ist das natürlich auch nicht vonnöten, nach-
dem sie bereits in den basalen Teilen des Gonimoblasten bestimmt
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