- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 8. 1914 /
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können. Wie aus der Fig. 3 a hervorgeht, wechselt die Grösse der
Chromosomen ziemlich erheblich.

In jedem Antherenfach kommen gewöhnlich zwei Schichten von
Pollenmutterzellen vor. Unmittelbar nach der heterotypischen Tei-
lung entsteht eine Zellwand zwischen den beiden Tochterkernen.
Sie ist schon vor der homöotypischen Teilung fast ebenso kräftig
entwickelt wie die Wand der Pollenmutterzelle. Ungefähr zur Zeit
.der letzterwähnten Teilung beginnt die Isolierung der Mutterzellen.
Die Spalten zwischen den Zellen erweitern sich nur langsam, wes-
halb man bisweilen Pollenmutterzellen und noch in Tetraden ver-
einigte Pollenkörner bei flüchtiger Beobachtung verwechseln kann.
Die Orientierung der Spindeln der homöotypischen Teilung schwankt

d

Fig. 3. Aristolochia Clematitis. Pollenentwicklung. a, Heterotypische Spindel (157°),

2

b, Homöotypische Kernteilung der zwei Tochterzellen (!99").
€ u. d, Pollentetraden (15°).

erheblich. Ihre Achsen liegen fast ebenso oft parallel in einer
Ebene wie senkrecht zu einander in gekreuzten Ebenen (vgl. Fig.
3 bd). Seltener liegen sie in einer und derselben Ebene, aber
zugleich gekreuzt. Ich habe sogar Tetraden gesehen, wo alle Zellen
fast in einer Reihe hinter einander lagen. Die Wände zwischen
den Tetradenzellen sind zuerst gut entwickelt, lósen sich aber all-
mählich auf, wodurch die Pollenkórner frei werden.

Aus der obigen Darstellung geht somit hervor, dass die Pollen-
körner von Aristolochia sich durch sukzessive Teilung ausbilden.
Wie die übrigen Aristolochiaceen-Gattungen sich in dieser Hinsicht
verhalten, ist völlig unbekannt. Eine beabsichtigte vergleichende
Untersuchung von Asarum europaeum konnte ich bis jetzt wegen

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