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noch in der Diakinese und sogar noch in dem in Fig. 11 abgebil-
deten Stadiu m. Ob er den Spindelfasern Material liefert oder nicht,
muss ich dahingestellt sein lassen.
Moore (56, S. 91) sagt, dass der anfangs grosse Nukleolus im
Spiremstadium immer kleiner wird, um bald gänzlich zu verschwinden.
Über dessen Bedeutung äussert er folgendes: »Upon the whole the
evidence, though by no means conclusive, indicates that the nucleolus
in Pallavicinia may be regarded as contributing to the chromatin.»
Auf die Frage über die Bedeutung des Nukleolus bei Sphagnum
kann ich mich nicht einlassen. Ich will jedoch hervorheben, dass
der Bedeutung, die Moore (56) demselben bei Pallavicinia beilegt,
die Tatsache widerspricht, dass noch in Fig. 9 keine Zeichen der
Degeneration. zu sehen sind. Bekanntlich ist über die Bedeutung
der Nukleolen bei den Phanerogamen viel diskutiert worden.
Der Kern hat während der Prophase an Grösse ziemlich zugenom-
men (Fig. 1—9). Nachdem er anfangs sphärisch gewesen ist, scheint
er kurz vor der Spindelbildung Ausschüsse nach den Chromatophoren
auszusenden (Fig. 10 a und b) In Fig. 11 treten diese sehr gut
hervor; der Kern ist im Durchschnitt dreieckig. Ob dies als Artefakt
betrachtet werden muss, lässt sich nicht entscheiden. Man erhält
an dem sowohl mit FLEMMINGS Gemisch als auch an dem mit Chrom-
Platina-Essigsäure fixierten Material immer solche Bilder in diesem
Stadium. Ähnliche Beobachtungen sind übrigens von mehreren
Mooszytologen gemacht, z. B. von FARMER (19) an verschiedenen
Lebermoosen, Davis (13, 14) an Anthoceros und Pellia, MOORE
(55, 56) an Pallavicinia.
Die Ursache der vierlappigen Form des Kerns in der späteren
Prophase schreibt Moore (56) einer amöbenartigen Bewegungs-
fähigkeit desselben zu »in response to nutritive stimuli».
Im Zytoplasma, das bisjetzt ziemlich homogen gewesen ist, fangen
zu dieser Zeit kinoplasmatische Fasern zu erscheinen an. Fig. 10a
hat schon eine Andeutung davon, und in Fig. 11 sind sie deutlich
zu sehen. Sie sind hier an den Seiten des Kerns zwischen den
Chromatophoren ausgespannt, und diese scheinen für die Orien-
tierung wichtig zu sein. Solche kinoplasmatischen Fasern der späte-
ren Prophase werden von Davis (13, 14), Moore (55, 56), FARMER
(19) beschrieben; ihr Ursprung wird aber von den Forschern
verschieden erklärt.
FARMER (18) beschreibt dieses Stadium bei Pallavicinia decipiens
als eine »quadripolare Spindel», an deren vier Ecken sich die Chro-
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