- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
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(32) gibt an, dass das Antheridium sich durch Teilung einer zwei-
schneidigen Scheitelzelle aufbaue. Die unteren Segmente bleiben
nach ihm ungeteilt und bilden den Stiel, und nur die oberen er-
leiden weitere Teilungen durch radiale Längswände und bilden den
Körper des Antheridiums. SCHIMPER (71, S. 45) ist anderer Mei-
nung: die papillenartige Zelle, die das Antheridium erzeugen soll,
teilt sich zuerst in eine obere und eine untere; diese wird nach
weiteren Querteilungen zum Stiel, jene, sich durch »wechselnd ge-
neigte Scheidewände nach vier Richtungen» teilend, bildet den Kör-
per des Antheridiums.

LEITGEB (41) teilt weder die Auffassung von HOFMEISTER noch
die von SCHIMPER. Nach diesem Forscher schneidet die terminale
Zelle die Zellen nach unten ab, die den Stiel aufbauen. Erst spä-
ter wandelt sich die terminale Zelle in eine zweischneidige Scheitel-
zelle um, die durch ihre weiteren Teilungen den Körper des An-
theridiums bildet. Die von ihr abgeschnürten Segmente kommen
jedoch nicht genau übereinander zu stehen, die Divergenz ihrer
Wände ist nämlich etwas kleiner als !/2. Über die weiteren in den
Segmenten auftretenden Teilungen war er jedoch nicht im klaren,
weil er mit den Methoden jener Zeit nur undeutliche Bilder erhal-
ten konnte; er sagt aber (41, S. 315): »Es scheint, dass sich jedes
Segment nach seinem Horizontalwerden durch eine tangentiale Längs-
wand in eine innere und eine äussere Zelle theilt. Aus jener entste-
hen endlich die Samenbläschen; diese bilden den auf das Segment
entfallenden Theil der sackartigen Hülle».

CAMPBELL (9, S. 176) stellt eine Ansicht über die ersten Teilun-
gen der Segmente auf, die wahrscheinlich von HOFMEISTER (32)
hergenommen ist. Er sagt: »Each segment is first divided by a
radial wall into nearly equal parts, and these are then divided into
an outer and an inner cell, and from the latter by repeated divi-
sions the sperm cells are formed... .»

Das erste Stadium der Antheridiumentwicklung, das ich in mei-
nen Fixierungen ’) gefunden habe, ist das in Textfig. 1, 7 abgebildete.
Mit Bestimmtheit zu entscheiden, wie der Zuwachs vorsichgehe, ist
natürlich unmöglich, wenn man nicht die Kernspindeln gesehen
hat, und leider muss ich gestehen, dass ich keine wahrgenommen
habe. Die drei Zellen der Textfig. 1, 7 sollen nach LEITGEB (41)
aus der oberen Zelle gebildet sein, während nach SCHIMPER (71)

!) Dieses Material stammt vom 20. VII. 1912.

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