- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
296

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

282

also dreieckig (Textfig. 2, a u. b), ganz wie bei den Jungermanniales,
z. B. Porella (9, S. 106) und den Laubmoosen, z. B. Funaria (9, S. 196).

Textfig. 2. Querschnitte zweier jungen An-
theridiumkörper von Sphagnum acutifoli-
um, die ersten Teilungen der Segmente

Die äusseren Zellen werden ferner
durch antikline Wände (Textfig.
2 b) geteilt und bilden die ein-
schichtige Wand des Antheridi-
ums; aus der inneren Zelle ent-
stehen durch fernere Teilungen
die Antherozoiden.

In der äusseren Form erinnert
das Sphagnum-Antheridium —
man hat oft darauf hingewiesen
— an das mehrerer Lebermoose,
und besonders bei den Junger-

zeigend. 1389.

manniales findet man die grösste
Übereinstimmung. Porella hat z. B. (9, S. 106) ein Antheridium mit
langem, dünnem Stiel und mit breit ovalem Körper, ganz wie
Sphagnum. Hier verlaufen auch die ersten Teilungen der Segmente
in derselben Weise wie bei Sphagnum; doch entstehen die Segmente
bei den Jungermanniales interkalar.

Das Antheridium der Laubmoose ist der Form nach gewöhnlich
mehr oder weniger zylindrisch. Buxbaumia (25) bildet jedoch eine
Ausnahme und ähnelt Sphagnum. Das Laubmoosantheridium wächst
jedoch durch eine zweischneidige Scheitelzelle heran, und die ersten
Teilungen der Segmente vollziehen sich wie bei Sphagnum.

Die Teilungen der fertilen Zellen des Moosantheridiums, sowohl
der älteren als auch der jüngeren, sind in der letzten Zeit viel
erörtert worden. Besonders die Frage »Zentrosomen oder nicht» ist
dabei die aktuellste gewesen, und die Ansichten haben sich oft
schroff gegenüber gestanden. Um grössere Klarheit zu bringen, hat
ALLEN (2) für die inneren Zellen des Antheridiums die Namen
Androgonen, Androzytenmutterzellen und Androzyten vorgeschlagen.
Androzyten wären die Zellen, die sich direkt ohne weitere Teilungen
zu Antherozoiden umbilden, und ihre Mutterzellen, also die vorletzte
Zellgeneration, wären die Androzytenmutterzellen. Androgonen wären
alle jüngeren, fertilen, zu Androzytenmutterzellen und Androzyten
bestimmten Zellen des Antheridiums.

IkEno (34) fand, dass bei Marchantia die Spindeln der kubischen
Androzytenmutterzellen in einer charakteristischen Weise orientiert
sind, nämlich diagonal, nicht wie in den Androgonen den Längs-

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Jun 15 00:10:54 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/9/0322.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free