Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
285
hinwiese, dass die Blepharoplasten nuklearer Herkunft wären.
Wie gesagt, ich habe sie zuerst als zwei Körper im Zytoplasma der
Androzytenmutterzellen beobachtet.
Die weitere Entwicklung der Androzyten zu Antherozoiden zu
untersuchen, habe ich keine Gelegenheit gehabt.
4. Zur Kenntnis der systematischen Stellung von Sphagnum.
Von alters her sind bekanntlich die Bryophyten in zwei Gruppen
geteilt worden, nämlich Hepaticae und Musci. Oft hat man jedoch
darauf hingewiesen, dass die Gattung Sphagnum unter den Laub-
moosen eine Sonderstellung einnimmt und dass sie viele Anknüp-
fungspunkte an die Lebermoose zeigt.
LINDBERG (46, S. 202) sagt z. B.: »The transition group up to-
wards Liwerworts is Sphagnacee . . .».
RUHLAND (60, S. 248) sagt: »Durch ihren Sprossaufbau, den Ha-
bitus und die höchst eigentümlichen anatomischen Verhältnisse
stehen die Sphagnaceen ganz isoliert und scharf begrenzt da. Die
Entwicklung, Gestalt und Anordnung der Antheridien, sowie auch
der Zellenaufbau des Embryos erinnern stark an die entsprechenden
Verhältnisse mancher Lebermoose.»
Dieselbe Auffassung hat CAMPBELL (9, S. 226): »Sphagnum, how-
ever, certainly shows significant peculiarities that point to a con-
nection between this genus at least, and the Hepatica.»
Im allgemeinen dürfte man die Ähnlichkeiten von Sphagnum und
den Lebermoosen so erklärt haben, dass bei diesen die Vorfahren von
Sphagnum zu suchen seien. Sphagnum sollte das Verbindungsglied
zwischen den Hepaticeen als den primitiveren und den Musci sein.
Diese Auffassung haben z. B. Künn (37), CAMPBELL (9) und Cavers
(10) ausgesprochen.
Eine andere Ansicht vertritt Lorsy (47), nach welchem Forscher
Musci und Hepaticae »voneinander unabhängige Entwicklungsreihen
sind, welche jedoch beide in den Isokonten wurzeln.» Folglich
müssen die Ähnlichkeiten zwischen Sphagnum und den Lebermoosen
Analogiebildungen sein. Derselbe Gedanke schwebt Bower (7, S.
274) vor, der, nachdem er die Ähnlichkeiten von Sphagnum und
Anthoceros diskutiert hat, sagt: »All these considerations taken to-
gether point to a close analogy (if nothing more) between the two
types.»
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>