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häufungen von Stärkekörnern in den Nucelluszellen, welche die er-
haltenen Pollenschläuche umgeben (vergl. Fig. 4 f). Diese grossen
Mengen von Nährstoffen werden von dem Pollenschlauch allmählich
aufgenommen und in den heranwachsenden Embryo transportiert.
Der mikropylare Teil des Endosperms liegt dem jungen Embryo
dicht an. In der chalazalen Region konnte keine Wandbildung
beobachtet werden. Die Kerne dieser basalen Plasmafüllung haben
das Aussehen, das bei Haustorialkernen bekannt ist. Auf der Stufe
der Embryonalentwicklung, wo ein kleiner zweilappiger Embryo zu
sehen ist, treten in dem chalazalen Endospermplasma riesige Kerne
von höchst unregelmässiger Gestalt auf, die vielleicht durch Ver-
schmelzung entstanden sind.
Epilobium hirsutum.
Bei dieser Art wurde in keinem Falle mehr als eine Embryosack-
mutterzelle beobachtet. Die Degeneration des Plasmas der drei un-
teren absterbenden Tetradenzellen kann bisweilen wie bei Jussieua
ungleichzeitig erfolgen, so dass die zweite, die dritte oder die vierte
Megaspore noch eine Zeit lang unverletzt bleibt (Fig 4 d u. e).
Doch wurde bei dieser Art kein Fall gefunden, wo sich die völlige
Erhaltung einer dieser Tetradenzellen bis zum Stadium des ausge-
wachsenen Embryosackes erstreckte. In einem Präparat von Ep.
Hornemanni liess sich aber in einer Samenanlage die zweite Mega-
spore noch nach der Befruchtung in völlig gesundem Zustande er-
kennen. Als langen und engen Kanal mit dicken Wänden findet
man bei Ep. hirsutum unterhalb des Embryosackes diese drei Tetra-
denzellen häufig noch, nachdem die Endospermbildung eingesetzt
hat. Der Embryosack ist von dem gewöhnlichen vierkernigen Typus.
Die Samenlagen sind bei dieser Epilobium-Art ein wenig stärker
gekrümmt als bei Boisduvalia densiflora, was zur Folge hat, dass
sich das äussere Integument mit seiner nach aussen gewandten
Lippe bis an die Plazenta erstreckt. Die Mikropyle wird dadurch
nicht nach der Fruchtknotenhöhle hinaus, sondern nach der Pla-
zenta hin gerichtet. In seinem an den Funiculus grenzenden Teil
ist das äussere Integument als kurzer Wulst ausgebildet (Fig. 4 b).
Wie bei Boisduvalia densiflora scheint der Pollenschlauch an der
Basis dieses Wulstes die Plazenta zu verlassen, aber statt wie bei
dieser Art dabei in den Fruchtknotenraum auszutreten, durch-
dringt er in der Mehrzahl der Fälle den Integumentwulst und
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