- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
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Fuchsia gefunden. Bei den beiden letztgenannten Gattungen kommt
sie jedoch nicht in einer so typischen Form wie bei Clarkia vor

In diesem Zusammenhang seien auch einige Worte über. die
Ausbildung der Hypostase bei den untersuchten Vertretern der
Familie geäussert. Van TIEGHEM (1901) beschreibt, wie die Lage
dieser Zellenregion bei den einzelnen Gattungen derselben Familie
eine verschiedene sein kann, und führt als Beispiele einige Euphor-
biaceen-Gatlungen an, wo die Hypostase auf verschiedener Höhe
zwischen der Chalaza und dem Embryosack gelegen ist. Auch bei
den Onagraceen finden sich Variationen, aber diese beziehen sich
hier weniger auf die Lage’als auf die Grösse, die Gestalt und die
Zeit der Entstehung dieses Gewebes. Die Hypostase hat ihren
Platz an der Chalaza zwischen den Ansatzstellen des inneren Inte-
guments. Mitunter liegt sie ein wenig tiefer, wie z. B. bei Fuchsia
fulgens, aber häufiger erstreckt sie sich in den unteren Teil des Nucel-
lus hinein. Die Ausbildungsweise stellt sich bei den einzelnen Gat-
tungen im grossen und ganzen als konstant heraus. Einige Formen
ermangeln völlig jeder Andeutung der betreffenden Region. Zu dieser
Kategorie gehören die beiden untersuchten Jussieua-Arten. Noch
nach der Befruchtung findet man hier im Nucellus und in der
. Chalaza nur Zellen mit dünnen Wänden und lebendem Inhalt. Bei
J. suffruticosa erstreckt sich von der Chalaza her bis zum Embryo-
sack hinauf ein Verband von kleinen mit dichtem Plasma gefüllten
Zellen, die unmittelbar an das leitende Gewebe der Chalaza stos-
sen. Fuchsia zeigt in der Regel eine schwache Ausbildung der
Hypostase. Einigen der untersuchten Rassen, z. B. F. procumbens
und »Emile de Wildeman», kommen vor der Befruchtung gar
keine Hypostasenzellen zu. Bei diesen Formen erscheinen aber
auf einer späteren Stufe der Samenentwicklung Zellen mit verdick-
ten Membranen in der Chalazaregion. Bei F. fulgens tritt eine
Wandverdickung schon vor dem Befruchtungsstadium in einzelnen
Chalazazellen ein; später wird zwischen den Ansatzstellen des in-
neren Integuments eine zusammenhängende Hypostasenschicht von
konkaver Form erzeugt. Bei anderen Fuchsia-Rassen kann aber
eine deutliche Hypostase schon frühzeitig, z. B. auf der jungen Ein-
kernstufe des Embryosackes, beobachtet werden; dies war bei der
Varietät »Mr. Henry Robert» der Fall. Bei »Marinka» schliesslich
scheint die Hypostasenbildung zu verschiedenen Zeiten einsetzen
zu können. Oenothera biennis hat eine mächtige Hypostase, die
einen langen Fortsatz in den Nucellus hinein sendet. Bei Boisdu-

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