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valia densiflora bildet die betreffende Zellenregion bereits auf der
Einkernstufe des Embryosackes einen ansehnlichen Querbalken an
der Nucellusbasis. Forsätze in den Nucellus fehlen. Dagegen fin-
det sich unterhalb der plasmareichen Zellen der Chalaza eine ein-
zelne Schicht von Zellen mit verdickten Membranen und degene-
riertem Inhalt wie in der Hypostase. Die Entstehung der Hypostase
findet bei Epilobium hirsutum etwas später als bei der vorigen statt,
und zwar erst im Zweikernstadium; sie erhält aber dieselbe Gestalt
wie bei dieser. Sämtliche untersuchte Godetia- und Clarkia-Arten
sind durch eine kräftige Ausbildung der Hypostase gekennzeichnet.
Die Differenzierung vollzieht sich auf einer frühen Stufe, bei Gode-
tia Whitneyi z. B. konnte Wandverdickung und Exkretbildung in
der betreffenden Region schon in solchen Samenanlagen beobachtet
werden, in denen sich der Kern der Embryosackmutterzelle noch
im Synapsisstadium befand. Die Hypostase verbreitet sich im
Nucellus allmählich immer höher, und zwar so, dass die im basa-
len Teil desselben gelegenen Zellen, besonders die zentralen, sich
in Hypostasenzellen umwandeln. Sie erhält demzufolge eine kon-
vexe Gestalt. Lopezia coronala hat dagegen im Übereinstimmung
mit den erwähnten Fuchsia-Formen vor der Befruchtung keine Hy-
postase; erst im Endospermstadium bemerkt man an der Chalaza
Zellen mit verdickten Membranen.
Charakteristisch für die Hypostasenzellen bei der Mehrzahl der
untersuchten Arten sind, ausser der Verdickung der Zellwände, auch
die Exkretmassen, die in denselben aufgespeichert werden und sie
am häufigsten ganz auszufüllen scheinen. Diese Substanzen neh-
men auf späteren Stufen eine leuchtende gelbe Farbe an. Sie glei-
chen meistens sehr denjenigen Stoffen, die sich ungefähr gleich-
zeitig in der inneren Schicht des inneren Integuments und in der
äusseren Schicht des äusseren anhäufen und die die Einleitung der
Samenschalenbildung bezeichnen. Man beobachtet auch, dass das
Hypostasengewebe sehr häufig mit den so veränderten Integument-
schichten zusammenhängt (Fig. 6 c). Nicht selten findet man jedoch
die dickwandigen Zellen der Hypostase leer. Als ein Glied in der
Bildung der Samenschale darf wohl auch die Umwandlung der
Lippen des inneren Integuments betrachtet werden, die nach der
Befruchtung häufig zur Entstehung einer hypostasenähnlichen Region
an der Spitze der Samenanlage führt, einer Art von Epistase (van
TIEGHEM 1901). Die Wände der letzteren sind verdickt und gelb
und die Zellen sind von Exkretmassen gefüllt.
Svensk Botanisk Tidskrift 1915 22
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