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anf das Wachstum. Eine der am häufigsten beobachteten Folge-
erscheinungen derartiger Störungen ist somit die Einstellung der
Plasmaproduktion, woraus eine auffällige Plasmaarmut in den
Sexualzellen folgt. Sehr oft wird die Entwicklung des Gameto-
phyten schon auf einer frühen Stufe völlig gehemmt. In den
Samenanlagen werden dabei die besonders von TIscHLER (1903 a
u. b, 1906, 1912) beschriebenen Obliterationen des Embryosacks
hervorgerufen.
Was den Zeitpunkt betrifft, wo der Unterdrückungsprozess in
der generativen Sphäre der Samenanlagen einsetzt, kann man als
einen extremen Fall eine solche Erscheinung betrachten, die MARTIN
(1914) bei sterilen Samenknospen von Trifolium pratense beschreibt.
Hier ist der Nucellus normal gestaltet, die Entwicklung des Gameto-
phyten scheint dagegen ganz unterdrückt zu sein: »In the sterile
ovules all the cells of the nucellus remain vegetative and hence
no embryo sacs are found» und »no mother cells in synapsis were
found in the sterile ovules, so sterility seems to be determined
before this stage is reached.» Auch bei kleinen konstant-sterilen
Blüten verschiedener Kaflee-Arten, sog. »Sterretjes», wird die
Embryosackmutterzelle nach v. FABER (1912) »in einigen Fällen
überhaupt nicht von den umgebenden Nucelluszellen differenziert.»
In den meisten beschriebenen Fällen von Sterilität der Samenan-
lagen hört aber die Entwicklung der Geschlechtszellen erst während
der Tetradenteilung oder gleich nach derselben auf. Auch bei
Fuchsia scheint, wenn die Ontogenese des Gametophyten nicht wie
in den oben geschilderten Fällen bis auf das Stadium des fertigen
Embryosacks fortgesetzt wird, die Degeneration häufig auf dieser
Stufe stattzufinden. Fig. 11 a zeigt die durch die Reduktionsteilung
entstandenen Tochterzellen, deren Kerne und Plasma in auffälliger
Degenerierung begriffen sind. In Fig. 11 b ist die mittlere Partie
einer Samenanlage veranschaulicht, wo ein dunkler Streifen den
Rest der Tetrade bezeichnet.
Bei übrigen Fuchsia-Rassen, wo ich unfruchtbare Ovulen fand,
wie auch bei nahezu allen anderen beschriebenen Vorkommen
steriler Samenanlagen, resultiert die früh einsetzende Degeneration
der Geschlechtszellen in vollständiges Absterben und Verdrängen
der letzteren. Im Gegensatz hierzu geben die Störungen bei »Ma-
rinka» am häufigsten Anlass zu anomalischen Wachstumsphänome-
nen im Gametophyten. Statt der Plasmaarmut, die im allgemeinen
einem sterilwerdenden Gametophyten zukommt, wird hier sehr oft
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