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(= Pterocelastrus olaef. Ett.) unci C. myricoides Goepp. (= Rhamnus
myricoides Ett.). — 32. Die Rhamnaceen waren auf Java nach
Goeppert (I) vertreten durch Ceanothus Javanicus und Rhamnus
dilatatus Goepp., während Crié (V) fiir das ja vanisch e Pliocen
noch eine 2:te Rhamnus-kx\, annimmt. — 33. Zu den
Anacar-diaceen rechnet Heer (II) in der fossilen Flora von Sumatra
Rlius bidens Heer, welche Species v. Ettingshausen als
Quercus bidens (unter Beifiigung der Abbildungen mehrerer
entsprechenden Quercus-Arten) /.u den Cupuliferen stellt. —
34. Zu den Combretaceen diirfte ein als Terminaliophyllum
bezeichnetes, auf Labuan (VI) gefundenes Blatt gehören. —
35. An den Melastomaceen-Typus erinnert in maneher
Hin-sicht ein anderes auf Labuan (VI) beobachtetes Blatt von
Melastomaceophyllum. — 36. Die Myrtaceen waren nach Heer
(III) auf Sumatra durcli Eucalyptus Verbeeki Heer vertreten. —
37. Die Leguminosen endlieh zeigen verscliiedene Reste. Von
Sumatra unterscheidet Heer z. B. Dalbergia Jughuhniana Heer
(II) und später (III) noch I). Pumilio, Cassia australis und
Le-guminosites sp. Auch auf Borneo (IV) fand sich ein undeutlicher
wohl hierher gehörigen Rest, während auch Labuan (VI) ein
paar Blättchen von Cassiophyllum lieferte.
Schliesslicli fuhrt von zunächst noch nicht genau
bestimm-baren Resten Heer (III) von Sumatra 2 Carpolithes-Arten auf,
während in der Flora von Labuan (VI) 5 Blattreste incertae
sedis abgebildet werden.
Von besonderem Interesse erscheint das Vorkommen der
tropischen Familie der Dipterocarpeen. Abgesehen von einigen
hierher gerechneten Blattresten, welche vielleicht auch anders
gedeutet werden könnten, diirfte ein Theil wenigstens kaum
anderswohin zu stellen sein, als zu dieser Familie. Vor Allem
aber ist es die prächtig erhaltene, so eigenartige Frucht von
Dipterocarpus Verbeekianus Heer, welche das Vorkommen dieser
Pflanzenfamilie unzweifelhaft nacliweist. Haben aber
Dipterocarpeen in damaliger Zeit auf den Sundainseln existirt, so
diirfte das Kiima in jenen Gegenden (abgesehen von den
Berg-regionen) ein diesen Verhältnissen entsprechendes tropisches
gewesen sein und wird auch die Flora ein dem tropischen
Kiima entsprechendes Aussehen besessen haben. Auch die
neuerdings wieder aus Labuan gebrachten Fossilien scheinen
diese Ansicht zu bestätigen, denn alle lassen sich mehr oder
minder gut auf jetzt in den Tropen lebende Typen zuriick-
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