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das Blatt von Terminalia Catappa, wie es Ettingshausen,
Blattskelete der Dicotyledonen, p. 187, fig. 197, abbildet. Der
Hauptnerv unseres Blattes ist, wie dort, kräftig ausgebildet,
die bogenläufigen Secundärnerven entspringen jedoch unter
spitzerem Winkel, etwa 40—50°. Auch finden sich die
Secundärnerven nicht unter so regelmässigen Abständen. Die
Schling-bogen sind, wie dort, vom Rande entfernt und zeigen nach
Aussen zahlreiche Aussenschlingen. Zwischen den
Secundärnerven finden sich mehr oder minder wagerecht verlaufende
stärkere Tertiärnerven, welche vom Hauptnerven als
Yer-bindungen nach Aussen sich häufig unter mehr oder minder
spitzem Winkel an die nächst unteren Secundärnerven anlegen.
Auch die dazwischen liegenden Nerven verlaufen in dieser
Richtung, so dass die derberen Maschen wagrecht gestreckt
erscheinen und das Blattnetz ein eigenthiimliches Ansehen
er-hält. Auch schon bei kleinblättrigeren Formen, so z. B. bei T.
parviflora Thw. von Ceylon, findet sich eine ähnliche Nervatur
ausgesprochen. Der Blattrand war derb ausgebildet und
ganz-randig.
Melastomaceen.
27. Melastomaceophyllum spec.
Taf. 35, fig. 6.
Der beigegebene Abdruck zeigt die characteristische
Nervatur gewisser Melastomaceen, wie sie bei Arten der Gattungen
Melastoma (z. B. M. splendens aus Westindien), Medinilla,
Tetra-sygia (z. B. T. discolor DC. aus Westindien), Miconia etc., also
Gattungen, die zum Theil wenigstens auch im Monsungebiet
einheimisch sind, in ähnlicher Weise zu Tage tritt. Das Blatt
scheint ziemlich gross gewesen zu sein, doch ist es bei der
un-vollkommenen Erhaltung nicht mit Sicherheit zu entscheiden,
ob dasselbe 3 oder 5 Hauptnerven besessen hat. Die die
Hauptnerven verbindenden Nervillen sind ziemlich weit von einander
entfernt und entspringen unter nahezu rechtem Winkel, wie es
bei Arten der genannten Gattungen vorkommt.
Ein anderer noch schlechter erhaltener Blattfetzen schien
ebenfalls zu den Melastomaceen zu gehören.
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