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als dunkle Punkte. — Die Methode muss also mit Vorsicht angewendet
und durch Schnitte und Methylenblaufärbung kontrolliert werden.
Bei den Amphicteniden sind die Drüsengewebe im allgemeinen
scharf begrenzt und bestehen hauptsächlich aus Schleimdrüsen, welche,
wenn sublimat- oder formalinfixiertes Material mit .Jodgrün behandelt
wird, sehr stark gefärbt werden. Sie kommen in den sogenannten
Ventralschildern (Fig. 1, 26 rs) und dort mit so dicht stehenden Mündungen
vor, dass ein Unterscheiden von indifferenten Epidermiszellen zwischen
diesen unmöglich ist. Ferner finden sie sich in breiten Bändern auf der
Ventralseite der beiden kiementragenden und der zwei nachfolgenden
Segmente; das dritte Segment ist mit einem schmäleren, in der Medianlinie
abgebrochenen Drüsenstreifen versehen. Ausserdem ist die Ventralseite
der Scapha reichlich mit Schleimdrüsen ausgerüstet; ebenso die
Oberseite der Analzunge, sowie die Ränder der Mundtentakelspitzen an der
konkaven Seite und die Randlappen der Antennularmembran.
Ausser diesen, für alle einheimischen Amphicteniden gemeinsamen
Drüsengeweben, existieren scharf markierte Gebiete mit Schleimdrüsen,
welche den verschiedenen Arten charakteristisch sind und gewiss mit
Vorteil für systematische Zwecke ausgenutzt werden können. So z. B.
bei Pelta pusilla zwei grosse, ovale Felder oberhalb der Kiemen; bei
P. (Lagis) Koreni auf derselben Stelle zwei schmale Streifen und auf der
Ventralseite der 6 praescaphoiden Segmente eine ganze Menge kleiner
und grosser, gruppenweise geordneter Flecke,1 von anderen Eigenheiten
nicht zu reden; bei P. (Amphictene) auricoma zwei Paar kleine, trianguläre
Flecke auf der Dorsalseite, unmittelbar vor der Scapha u. s. w.
Ausser Schleimzellen und den hier nicht mitgerechneten zwei
Cement-drüsen sind grosse Eiweissdrüsen (Fig. 7 dv) vorhanden, vor allem im
vorderen Teile des Körpers, wo sie im zweiten und an der ventralen,
kleinwarzigen Partie des dritten Segmentes münden (Fig. 1 —■ 3). Fauvel
(03 S. 54) nennt sie “glandes ventrales“ und gibt an, dass sie auch im
vierten Segmente münden ; ich habe hier jedoch keine angetroffen. An
Versilberungspräparaten erscheinen beide Arten Drüsen als ziemlich grosse
Ringe von etwas wechselndem Diameter.
Im übrigen ist das ganze Tier mit einem äusserst dünnen Epithel
von grossen Deckzellen überzogen, welches nur in den Anhängen des
Kopflappens und den Cirren des zweiten und dritten Segmentes eine
grössere Dicke erreicht. Drüsen fehlen, wie man sich in Schnittserien
überzeugen kann, gänzlich, weshalb die dunklen Punkte, die überall in
der Epithelmosaik eingestreut sind, kaum etwas anders als die peripheren
Enden isolierter Sinneszellen (Textfig. 10) sein können. Die meisten
kommen bei stärkerer Vergrösserung als gleichmässig gefärbte Flecke
1 Die letztgenannten Flecke mit Drüsenzellen sind bei P. (Lagis) Neapolitana
Clap. bedeutend spärlicher und auf eine kleinere Anzahl Segmente eingeschränkt.
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