- Project Runeberg -  Zoologiska Bidrag från Uppsala / Band III. 1914 /
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(1911-1967)
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ganze Körperbreite einnelimen. Der zum Genitalporus aufsteigende
Endabschnitt sehr stark erweitert. Yagina fehlt. Eier sehr klein,
dünnschalig. In durch einen Porus nach aussen sich öffnenden “Cysten“ der
äusseren Haut am Hinterleib und an den Beinen von jungen
Passeri-formes, fast immer paarweise. — Einzige Art: C. faba (Brems.).

Auch von dieser hochinteressanten Art hat Ivossack (1911, Taf. 15,
Fig. 23) eine ganz gute, in diesem Falle sogar völlig einwandfreie
Totalfigur gegeben. Zu seiner Beschreibung muss dagegen bemerkt werden,
dass unsre Art ebensowenig wie die vorangehende einen wirklichen
Cirrusbeutel besitzt, wenn auch hier freilich eine etwas stärkere
Parenchymlamelle, die den Endapparat cirrusbeutelartig umgiebt, einen solchen
Vortäuschen mag; diese Lamelle entbehrt indessen völlig eines
Muskelbelages. Die von Miescher (1838, S. 18) angeblich so häufig beobachtete

Fig. 2. Collyridum faba (Brems.), a, Querschnitt durch den Genitalporus und den männlichen
Endapparat (vgl. Kossack, 1911, Taf. 15, Fig. 24); b, Querschnitt durch
die Haut mit Stachelgruppen.

Hervorstülpung eines Kopulationsorganes dürfte also einer Bestätigung
brauchen, um so mehr als der feine und schwache Ductus ejaculatorius
auch nicht für die Möglichkeit dieses Vorganges spricht. Für den näheren
Bau des winzigen männlichen Endapparates sei auf Fig. 2 a hingewiesen.
Die Pars prostatica ist sehr schwach differenziert, die schlauchförmige
Samenblase äusserst klein. Der ganze Apparat biegt rechts um den
Endteil des Uterus herum. Die überaus charakteristische gruppenweise
Anordnung der Hautstacheln, die wir bei Paiaçionimus wiederfinden
werden, ist es Kossack gelungen zu übersehen, obwohl sie an jedem seiner
Schnitte in die Augen springt; nach ihm sind im Gegenteil “die
einzelnen Stacheln ziemlich weit von einander entfernt“)!). Der Laurersche
Kanal ist ganz wie bei Pholeter auffallend lang und gerade nach hinten
verlaufend; an seinem Hinterende scheint er dicht unter der Cuticula
blind zu endigen, wie das Studium der beiden mir vorliegenden guten
Querschnittserien übereinstimmend ergab. An drei Serien finde ich
konstant, dass der Kanal in einem grösseren, mittleren Teil seines Verlaufes

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