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Tex tlig. 12), Smilium (Krüger 1911 a, Fig. 19, 20), Euscalpellum und
Scalpellum (s. sti’.) (Krüger 1911 a, Fig. 30) gehören, zeichnen sieh durch die
Variation der Zahnanzahl des Vorderrandes aus. Es sind 3—9, oft
von wechselnder Größe und unregelmäßig angeordnete Zähne. Die
untere Ecke der Mandibeln in der Regel pektiniert, d. h. in kleine Zähne
geteilt. Als Beispiele seien genannt : Scalpellum Peroni, scorpio, trispinosa,
sexcornutum, Stearnsii und scalpellum. Der Vollständigkeit halber kann
erwähnt werden, daß auch die von Ahrardale 1916 b beschriebene, zum
Subgenus Glyptelasma gehörende Art Gl. gigas eine derartige variierende
Mandibel besitzt. Im allgemeinen konnte ich doch feststellen, daß
Poe-cilasma und das nahestehende Genus Octolasmis eine nur unbedeutend
variierende Zahnanzahl haben.
Für die übrigen Pedunculaten ist es auszeichnend, daß die Zähne
von ungefähr gleicher Größe und ziemlich regelmäßig angeordnet sind.
II. Als einen für diese sehr gewöhnlichen Typus fand ich eine Mandibel
mit in der Regel drei (ausnahmsweise vier) Zähnen und einer
pekti-nierten unteren Ecke. Zwischen den Zähnen ist die Pektinierung
unbedeutend. Hieher gehören die Mehrzahl der Scalpellum-Arten (Beisp.
Textfig. 31 b) und das Genus Ibla (Textfig. 36 c).
III. Von diesen unterscheidet sich das Genus Lithotrya (Textfig 34 c)
durch kräftige Pektinierung zwischen den Zähnen. In
Ausnahmsfällen kann eine Mißbildung hinsichtlich der Zahnanzahl Vorkommen ; dann
treten an Stelle von drei Zähnen bis zu sechs auf (wie Geuvel 1902 b,
PI. 12, Figur 28 abbildet). Doch hatten acht von mir untersuchte Individuen
der Gattung Lithotrya den normalen Typus der Mandibeln, weshalb diese
Mißbildung als ziemlich selten betrachtet werden muß.
IV. Die Mandibeln der Genera Lepas (Krüger 1911a, Fig. 36),
Conchoderma (Textfig. 41 c) und Alepas (Textfig. 42 b) stimmen in der
Hauptsache überein. Die Mandibel ist kräftig und hat ungefähr fünf
wohlentwickelte Zähne. Pektinierung am Ober-oder Unterrand oder an den
Seiten der Zähne. Untere Ecke von wechselndem Aussehen, mit mehr oder
minder starker Pektinierung, die in extremen Fällen zahnartig oder auch
reduziert (s. Textfig. 41 d von Conchoderma) sein kann. Trotz dieser
scheinbar großen Variation müssen die Mandibeln der drei genannten Gattungen
als einander sehr ähnlich angesehen werden.
V. Daran schließt sich die Mehrzahl der Heteralepas- (Krüger 1911 a,
Fig. 60) und Paralepas-Arten (Textfig. 44 b) an. Hier weisen die Mandibeln
drei, ausnahmsweise vier Zähne auf und haben eine mehr oder weniger
zahnartige untere Ecke, die mitunter auch pektiniert sein kann.
Übereinstimmung mit den vorhergehenden Formen besteht hauptsächlichst darin,,
daß die Zähne in der Regel, meistens am Unterrand, eine kräftige
Pektinierung besitzen. Durch das Fehlen der Pektinierung, welches oft von
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