- Project Runeberg -  Chemische Abhandlung von der Luft und dem Feuer /
46-47

(1777) [MARC] Author: Carl Wilhelm Scheele, Torbern Bergman
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Vierter Versuch. §. 45 - Fünfter Versuch. §. 46 - Sechster Versuch. §. 47 - Siebender Versuch. §. 84 - §. 49

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Feuer Luft gefüllet war, legte ich ein Stück Urin
Phosphorus, und vermachte solches mit einem Kork.
Darauf erhitzte ich die Stelle wo der Phosphorus lag
mit einem brennenden Licht, der Phosphorus entzündete
sich mit einem sehr hellen Glanz. So bald die Flamme
vorloschen war, zersprang das Glas in Stücken.

b) Da das Glas in vorhergehendem Versuche sehr
dünne war, wiederholete ich diesen Versuch mit einem
etwas dickern Glas, und nach dem alles kalt geworden,
wolte ich den Kork unter dem Waßer aus dem Glase ziehen,
es war mir aber nicht möglich; so fest drückete die außere
Luft den Kork ins Glas. Ich druckte ihn also ins Glas
hinein, da fuhr das Waßer ins Glas und füllete es
bey nahe gänzlich. Da das erstere Glaß nur dünne
war, so ist wohl der äußern Luft die Ursache zu
zuschreiben, daß soches zerdrucket worden.

c) Als ich die verdorbene Luft mit 1/3 der Feuer
Luft mischete, und ein stück Phosphorus in solcher Luft
verbrante, wurde auch nur der dritte Theil davon
absorbiret.

        Fünfter Versuch.

        §. 46.

Ich wiederholte auch selbigen Versuch, welchen
§. 19. angeführet, bloß mit den Unterscheid daß ich
die Röhre länger nahm, und den Kolben mit meiner
Feuer Luft füllete. Es war artig anzusehen wie das
Wasser immer allmählig in den Kolben stieg, und wie 7/8
Theil des Kolbens mit Waßer voll waren löschete die
Flamme aus.

        Sechster Versuch.

        §. 47.

Auf das Gestelle (§. 21. lit. c.) legte ich etliche
glühende Kohlen und setzte einen Kolben der mit
Feuer-Luft gefüllet war darüber. Die Kohlen hatten noch nicht
die Luft im Kolben erreichet da sie schon anfiengen sehr
helle zu brennen.

Nachdem alles kalt geworden, machte ich eine
Öfnung unter dem Kolben, darauf wurde der vierte Theil
mit Waßer angefüllet. Als ich aber durch Hülffe der
Kalck milch, die, in der zurück gebliebenen Luft
vorhandene Luft Säure heraus holte (§. 22), blieb bloß
der vierte Theil im Kolben zurück. In dieser Luft
konte ein Licht noch brennen.

        Siebender Versuch.

        §. 84.

Ich versuchte auch das Verhalten der Feuer Luft,
mit Schwefel (§. 23). Sobald als der brennende
Schwefel die im Kolben enthaltene Feuer Luft berührete,
wurde die Flamme weit größer und heller. Als dieses
Feuer verloschen war, hatte daß Wasser in dem Schüßel einen
Weg gefunden durch die Maße in den Kolben zu
kommen, welcher davon 3/4 angefüllet wurde. Da ich zu
diesen 3 letzten Versuchen einen Kolben gebrauchte,
welcher nur 30 Unzen Luft-raum enthielt, so habe auch das
Gestell (§. 21.) darnach einrichten müßen.

        §. 49.

Ich habe (§. 16.) angeführet, daß ich die

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