Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 15. Vor Krakaus Königsgräbern
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ea Gesprengte und wiederhergestellte Eisenbahnbrü>e bei Grybów. ua
Fünfzehntes Kapitel.
Vor Krakaus Königsgräbern.
N ih von dem Erzherzog und seinem Stab Abschied genommen
hatte, fuhren Graf Hoyos und ih am 9. April nah Westen zurück.
Von Bochnia aus nahmen wir diesmal die südlichere Straße über Gdów.
Unser nächstes Ziel war Krakau, das auf der Herfahrt cinen unge-
wöhnlih starken Eindru>k auf mich gemacht hatte.
Krakau is} gewiß unter den Städten der Welt cine der vornehmsten
Perlen; einem Schweden aber is es ganz besonders teuer. Sein Name
leuchtet in seltsamem Glanz auf dem stolzesten Blatt unsrer Geschichte.
Zwei s{<wedis<he Könige haben Krakau in Besit genommen.
Am 8. Oktober 1655 zog Karl X. Gustav in die Stadt ein, nach-
dem s{wedische Truppen seit dem 14. September vor ihr gelegen hatten.
Weder der Kommandant, Generalmajor Würtz, noh der Feldmarschall
Graf Wittenberg, der die Armee befehligte, faßten mit zarten Händen
zu, und noch weniger zart waren ihre ausländishen Werbetruppen, die
sich an das freie Leben des Dreißigjährigen Krieges, an Plünderung
Hedin. Nach Osten! TT
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