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14. Ixorophyllum abnorme n. sp.
Taf. 34, fig. 6.
Von der gewöhnlichen Besehaffenheit des Nervennetzes bei
Rubiaceen sehr abweichend zeigt sich die Hälfte eines kleinen
und auch nicht besonders schön erhaltenen Blattes, dessen
Secundärnerven unter nahezu rechtem Winkel vom
Haupt-nerven abgehen. Aehnlicher Nervenverlauf findet sich bei
ge-wissen Leguminosen, aber noch viel besser stimmte die Nervatur
von Ixora calycina Thw. mit derjenigen des fossilen Blättchens
iiberein. Insbesondere war es auch die Stellung der
Tertiärnerven, welche diese Ubereinstimmung erhöhte.
Die Ixora-Arten bilden kleine Bäume, welche zum Theil
die wärmeren Gegenden des Monsungebietes bewohnen.
Apocyneen.
15. Tabernaemontanophyllum spec.
Taf. 33, fig. 8.
Ein unvollkonnnener Abdruck eines lanzettlichen oder
ei-lanzettlichen kleineren Blattes mit stärkerem Mittelnerven und
(gegenständigen) unter spitzerem Winkel von ungefähr 40°
ent-springenden Seitennerven, die sich am Rande nach Oben biegen.
Aehnliche Formen finden sich in der Familie der Apocyneen,
z. B. bei Tabernaemontana, nicht gar selten.
16. Apocynophyllum willuqhbeioides n. sp.
Taf. 38, fig. 1 (2, 3).
Taf. 38, fig. 1 zeigt einen Blattfetzen mit sehr starkem
Primärnerven, von welchem die Secundär- und Tertiärnerven
unter einem dem Rechten sich nähernden Winkel (von
ungefähr 70—75°) entspringen. Die Secundärnerven sind
verhältniss-mässig zart und halten zunächst die eingeschlagene Richtung
bis gegen den stark ausgeprägten Rand liin bei. Kurz vor
demselben biegen sie sich nach Oben und treten durch eine
Schlinge mit dem nächst höheren Secundärnerven in
Ver-bindung (fig. 1 a). Die diesen parallel laufenden Tertiärnerven
sind fast von derselben Stärke.
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