- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Sjätte Bandet. Ny följd. Andra Bandet. 1890 /
272

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Like | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - K. Maurer: Reksþegn

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

Reksþegn.

Unter den "Tvivlsomme ord i Norges gamle Love",
welche Ebbe Hertzberg im fünften Bande dieser
Zeitschrift behandelt hat, befinden sich auch die Ausdrücke
ár-borinn ma&r, reksþegn (S. 225-227). Die Deutung, welche
er dem ersteren Worte giebt, scheint mir zweifellos richtig.
Dasselbe steht meines Erachtens in den FrþL. ganz in
demselben Sinne wie in der Völuspå, deren zweite Strophe der jötna
år um borna gedenkt, d. h. der in uralter Vorzeit geborenen
Riesen, und in verwandtem Sinne wie im Sonartorrek, wo
die zweite Strophe Odins Meth als árborinn ór Jötunheimum
bezeichnet, d. h. als in uralter Vorzeit aus dem Riesenlande
geholt. Nur hätte vielleicht bemerkt werden dürfen, dass
schon R. Keyser (Efterladte Skrifter, II, l, S. 296; 1867)
und Fr. Brandt (Brudstykker af Forelæsninger over den
norske Retshistorie, 1864, S. 2-3, gedruckt 1868; dann
Forelæsninger over den norske Retshistorie I, S. 78-79,
1880) dieselbe Erklärung vertreten haben, welcher auch ich
schon seit langen Jahren folge. Dagegen halte ich nicht
für richtig, was Hertzberg über den reksþegn sagt, und über
diesen möchte ich mir darum hier einige Bemerkungen
erlauben.

Der Ausdruck reksþegn findet sich meines Wissens nur
im Rechte von Drontheim gebraucht, hier aber sowohl im
Landrechte (FrþL. IV, 49 & 53; X, 35, 41 & 46; XIII, 15)
als im Stadtrechte (BjarkR. III, 162 besser in Norges gamle
Love, IV, S. 88), wogegen er sich weder in Geschichtsquellen

ABKIV FÖR NORDISK FILOLOGI VI, NT FÖLJD II.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sun Jul 3 18:00:58 2016 (aronsson) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/anf/1890/0276.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free