- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tjugoförsta bandet. Ny följd. Sjuttonde bandet. 1905 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Hungerland: Anmälan. 92

repertorium von Teuthold Heinze. Übrigens kann "das erste stück
einer neuen zeitung", das Uhland 1812 von Kerner zugesandt
erhielt (vergl. briefwechsel, brief vom 22 Febr. 1812), ebensogut von
"Odina und Teutona* als von "Idunna und Hermode" wie der
Verfasser fur wahrscheinlich hält, herrühren; beide liess Gräter im
genannten jähre in Breslau erscheinen (im selben jähre erschien
gleichfalls noch das erste und einzige stück des ersten bandes
einer Zeitschrift von der Hagens u. a.: "Sammlung för altdeutsche
literatur und kunst"). Der Verfasser weist ziemlich zwingend nach,
dass Uhlands eingehendere grammatische kenntnisse erst aus
verhältnismässig später zeit etwa vom 40sten lebensjahre an datieren.
Bei Uhlands bekannter gründlichkeit und bei seinem regen
interesse ist man geneigter die vorzuglichen kenntnisse im
altnordischen, die er bereits in seinen Vorlesungen (1830—31) entwickelt,
für früchte langjähriger arbeit zu halten, eine annahme, die durch
das zeugnis Nötters in seinem werke über Uhland (s. 112), dass
dieser bereits in Paris (1810) seinem freunde Immanuel Bekker
Unterricht in den nordischen sprachen erteilt haben soll, gestützt
wird.

In der s. 43 zitierten stelle aus "L. Uhlands leben von seiner
witwe" (s. 303) über Uhlands dänische reise (1842) ist nicht
Karlskrona, das in Schweden liegt, zu lesen, wie der Verfasser ganz
richtig bemerkt, aber auch nicht Trekroner, wie er vermutet,
das ein seefort unmittelbar vor der reede von Kopenhagen ist,
sondern die unweit Helsingörs auf einer landzunge zwischen
Kattegat und Öresund belegene sagenberühmte festung Kronborg ist
gemeint. Bei erwähnung des Leipziger briefes Uhlands vom 30
Mai 1843 an seine frau, ist zu bemerken, dass er hier offenbar in
der form "Dyregaarden" den suffigierten artikel verkannt hat
und fälschlich eine dänische form gaarden in der bedeutung des
deutschen garten annimmt; der Kopenhagener tiergarten hiess und
heisst Dyrehaven. Auf s. 18 ist statt "aus Napoléonn "aus dem
musée Napoléon" zu lesen. Der name des gelehrten Isländers
Finnur Magnusson findet sich stets in einer kompromissform
Finn Magnussen; entweder ist die oben gegebene isländische
oder besser die dänische form Finn Magnusen, die der gelehrte
stets zu zeichnen pflegte, anzuwenden. Eine inkonsequenz in
dieser hinsieht findet sich übrigens häufiger in der literatur sogar
auch bei Skandinaviern (B. Thorlacius, P. E. Müller, B. Bask), so
dass bei weniger kundigen leicht der eindruck erweckt werden
kann, als ob es sich um zwei verschiedene personen handle, so im
index von Pauls Grundr. P 1581b, wo Ed. Sievers die dänische,
H. Paul die isländische form hat.

S. 24 wird den Dänen lässigkeit in herausgabe ihrer
literaturschätze vorgeworfen, zu unrecht, denn sie waren lange die ersten
und stets die eifrigsten von den Skandinaviern in der bearbeitung
der nordischen Sprachdenkmäler. Man muss auch mit den verhält-

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