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Boer: Zur Eddakritik.
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nicht fur Odinn). 26: auf dem dache steht EikJ>yrnir und
liefert wasser fur die ganze welt.
Wenn str. 32 utfd mit ihr str. 31 und möglicherweise
ein teil der folgenden strofen von str. 25. 26 attrahiert
wor-den sind, so muss diese neue reihe einmal unmittelbar auf
str. 25. 26 gefolgt sein. Daraus folgt, dass die zwischen str.
26 und 31 stehenden strofen jiinger sind. Wird das durch
andere tatsachen bestätigt? Dass keine dieser strofen (27—30)
urspriinglich ist, wird wol allgemein zugegeben, aber auch
dass sie alle einer association entweder mit str. 26 öder mit
str. 31 ihre stellung in den Grimnismál verdanken, lässt sich
erweisen. Str. 26 ist von den Hussen, die aus Hvergelmir
ihren ursprung nehmen, die rede. Däran schliesst sich str.
27. 28 ein flusskatalog. Die association liegt klar vor augen.
An str. 28 schliesst sich in derselben weise str. 29; auch
diese beginnt mit vier flussnamen. Schwerer ist str. 30
zu beurteilen. Mit str. 29 hat sie drei zeilen gemein
(29, 4—6. 30, 4—6: dag hvem, er hann (peir) dœma ferr
{fara) at aski Yggdrasils), und so liegt die vermutung
nahe, dass str. 29. 30 von hause aus zusammengehören und
zusammen aufgenommen sind. Aber wenn dem so ist, wie
ist dann die deutliche beziehung von str. 30 zu str. 31 zu
verstehen? Ist das nicht räthselhaft, dass eine interpolation,
die durch mehrere glieder an str. 26 angeschlossen also von
str. 31 absolut unabhängig wäre, mit der erwähnung der
esche Yggdrasill schliessen wiirde, von der auch die
unmittelbar folgende ältere str. 31 handelt? Möglich ist allés;
wenn wir aber mit solchen möglichkeiten wie die, dass die
erwähnung der esche Yggdrasill am schlusse von str. 30
zu-fällig sein könne, zu rechnen haben, so verliert die kritik
jeden boden. Ich glaube auch nicht, dass str. 30 von str. 31
unabhängig ist. Eher steckt die schwierigkeit in dem
ver-hältniss von str. 29 zu str. 30. Die ähnlichkeit dieser
bei-den strofen halte ich fur secundär. Die zeilen: dag hvern^er
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