- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Sjunde Bandet. Ny följd. Tredje Bandet. 1891 /
191

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Kock: Etym. anmärkningar. 191

hvervetna under inflytande av hvatvetna : hvetvetna, ay
dess-gen. hversvetna (bildat av pron. hverr) och av hvart: hvert
"hvarthän77. Axel Kock.

Theodor Möbius.

Am 25:ten April starb in Leipzig Theodor Möbius. Seine
vielfachen Verdienste um die Erforschung der altnordischen
Sprache und Literatur, sowie seine zahlreichen freundlichen
Beziehungen zu nordischen Fachgenossen berechtigen ihn za
einem Nachrufe in dieser Zeitschrift, und als einer der ältesten
Freunde des Verstorbenen entspreche ich gern dem Wunsche
der Eedaction ihm einen solchen zu widmen, indem ich
zugleich auf einen ausführlicheren Necrolog verweise, welchen die
Zeitschrift für deutsche Philologie demnächst bringen wird.

August Theodor Möbius wurde am 22:ten Juni 1821 in
Leipzig geboren, und an der Bürgerschule, dann am Gymnasium
daselbst genoss er auch seinen ersten Unterricht. Auf den
dringenden Wunsch seines Vaters, des bekannten Mathematikers,.
Physikers und Astronomen August Ferdinand Möbius, bezog
er zu Ostern 1840 die Universität, und studirte theils in
Leipzig, theils in Berlin altclassische, dann aber auch germanische
Philologie, welche letztere allmälich in den Vordergrund seiner
Interessen trat. Zu Leipzig promovirte er auch im Jahre 1844,
und bestand in demselben Jahre die Prüfung für das höhere
Schulamt. Ein Jahr lang ertheilte er sodann Unterricht an
demselben Gymnasium zu St. Nicolai, dessen Schüler er
vordem gewesen war; im Jahre 1845 aber wurde er als Assistent
an der Leipziger Universitätsbibliothek angestellt, welcher err
später zum ersten Gustos befördert, bis Ostern 1861 diente,
während er sich daneben zu Ostern 1852 als Privatdocent
ha-bilitirte, und im Jahre 1859 zum ausserordentlichen Professor
ernannt wurde. Im Jahre 1854 hatte er bereits geheirathet;
aber schon nach zehnjähriger Ehe verlor er seine Frau und kurz
darauf auch seinen einzigen Sohn.

Den nordischen Sprachen war Möbius zunächst durch die
Werke des schwedischen Dichters Atterbom zugeführt worden;
als Bibliotheksbeamter hatte er sich ferner genöthigt gesehen
der altnordischen Literatur eingehendere Aufmerksamkeit zu
schenken, und bald wählte er das Gebiet dieser letzteren
Sprache und Literatur zu seinem speciellen Arbeitsfelde. Schon
seine Habilitationsschrift handelte "über die ältere isländische
Sage", und seine Probevorlesung über "die Edda"; durch
wie-derhohlten Aufenthalt in Kopenhagen (1849 und 1854) und
Christiania (1854) suchte er sich auf diesem Gebiete fester zu
begründen; seine Vorlesungen aber behandelten zwar theil-

ARKIV FÖR NORDISK FILOLOGI VII, NY FÖLJD III.

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