- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Fjortonde Bandet. Ny följd. Tionde Bandet. 1898 /
101

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Like | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Beiträge zur runenlehre (Theodor von Grienberger) - 1. Die nordischen namenreihen

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has been proofread at least once. (diff) (history)
Denna sida har korrekturlästs minst en gång. (skillnad) (historik)

Beiträge zur runenlehre.

1. Die nordischen namenreihen.

An die spitze der nordischen reihen der runennamen
stelle ich die des cod. Leidensis lat. 4°, 83, angeblich aus
dem 10 jh., welche Bugge in Bidrag til den ældste
skaldedigtnings historie 17 ff. besprochen hat. H. Kern in Leiden
erfreute mich mit einer sorgfältigen nachzeichnung, für die ich
an dieser stelle meinen besten dank erstatte. Das fuþark beginnt
nicht mit dem Frøys ætt, sondern mit dem Týs ætt dergestalt,
dass die 5 runen des dritten und drei des ersten
geschlechtes, zusammen 8, in der ersten, dann 2 des ersten
geschlechtes und die 6 des zweiten, wieder zusammen 8, in der
zweiten zeile stehen; neben jeder rune steht der name in
kleineren runen voll ausgeschrieben und darüber nochmals
in lateinischen buchstaben; eine dritte zeile verzeichnet die
16 runen, ganz identisch mit denen des eben beschriebenen
fuþarks und mit übergesetzten lautwerten. An dieser dritten
zeile interessiert die anordnung in 4 gruppen
bcdt        flmnrrſaeiu        h

die eine art physiologischer kategorien: explosiva, spiranten
und sonanten, vocale, zum schluss das insolierte h darstellen;
die þurs-rune mit dem lautwerte ð ist dabei im wesentlichen
nach ihrer vom t (d) verschiedenen articulationsstelle, nicht
nach ihrem mehr weniger spirantischen character beurtheilt.

Die formen der runen sind fast genau dieselben wie
in dem später zu besprechenden Abecedarium Nordmannicum,
bemerkenswert ist an ihnen der ausgeschriebene zug,
namentlich die runden formen des ᛒ, ᚦ und ᚱ.

In betreff der relation von zeichen und lautwerten bemerke
man, dass die óss-rune mit dem werte a, die ár-rune

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Tue Nov 12 12:01:53 2019 (aronsson) (diff) (history) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/anf/1898/0109.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free