- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Femtonde Bandet. Ny följd. Elfte Bandet. 1899 /
36

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Die angelsächsischen runenreihen und die s. g. Hrabanischen alphabete (Theodor von Grienberger) - Erläuterung der namen

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

36 v. Grienberger: Die ags. runenreihen.

Starke varianten aber treten wieder beim namen des x
auf. die form der ags. fuþarke, welche den laut des x am
ende des namens zum thatsächlichen ausdruck bringt, findet
sich nur mehr in 9: elx, 11: elux, in allen übrigen fallen
ist eine reduction auf den späteren s-losen nominativ des
appellativums zu constatieren: «7c in 10, *elc aus en in 12,
üih 14 und eine zwischen *{h)elach und *heluch
schwankende form in 1, 2, 5, 6 und 15; elcd in 13 ist unklar,
die berichtigungen *helahc in 1, Viœlach 2, *heluch 6 mit
c, œ7 h für falsches e, a, b brauche ich nicht besonders zu
rechtfertigen, es ist klar, dass *(h)elach} *heluch deutsche
Übersetzung des ags. *eolh ist, entsprechend althochdeutschem
eich stm., mit wechselndem secundärvocal swm. elaho, eloho,
eliho neben elho und auch mit prothetischem h: helaho, helahun
Graff I, 235. die form üih in 14 wird trotz deutschem
Ilihdorý) Ilhdorf Förstern., Nbch II2, 899 ags. sein, da 14
sonst gar keine deutschen formen enthält, und muss auf
einem secundär geöffnetem *e7A aus *ielh} palatal umgelautet
aus *eolh beruhen, in 7, 8 steht eigentlich x xelach, in 12
x xerij d. h. der copist hat in dem bestreben das x im namen
zum ausdruck zu bringen, dasselbe einfach zum namen
gezogen und davor den lautwert noch einmal gesetzt, die rune
selbst ist im wesentlichen die ags. eolhx-Yxme, genau in 14,
15, mit modification: verticalen abstrichen von den
seiten-ästen in 1, 5, 7, 8, 11, 12, horizontalem querstrich in 9.
die formen in 2 und 13 sind irrthümlich die éor-rune im
ersten und die vertical durchstrichene #-rune im zweiten
falle; 6 scheint ein runenpaar es enthalten zu sollen.

Der umlaut des ü > ü} welcher schon in der ahd.
pe-riode seit dem 10 jh. schriftgemäss bezeugt und durch tu,
ui ausgedrückt wird (Braune, Ahd. gramm.2 29), lässt uns
die formen des namens für y : uir in 12 und 15, huyri 1,
2, uyr 13, yur im fuþark 6 ohne weiters als
althochdeutsche Umschriften des ags. yr verstehen, die deutsche schrei-

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Dec 9 02:21:45 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/anf/1899/0044.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free