- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Sjuttonde Bandet. Ny följd. Trettonde Bandet. 1901 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Boer: Anmälan. Bil

Bil

die m einung derer, welche die stelle so Verstehen, dass das buch
zwei Verfasser habe, und sich dabei auf die worte ok er sú fråsegn
ekki langt framkomin berufen. Diese worte sollen nach ihm
bedeuten: "this tale is not come from far". (Im anschluss daran
übersetzt herr S.) Finnur Jónsson (Litt. Hist. II, 387) kommt zu
dem schlusse, der Verfasser des anfanges der saga sei ohne zweifei
der abt Karl; der zweite teil sei zwar nach den mitteilangen von
angen zeugen geschrieben worden; wer aber der Verfasser dieses
teiles sei, gehe aus der stelle nicht hervor; die möglichkeit, dass
der abt Karl auch denselben geschrieben habe, sei nicht
ausgeschlossen. Die von G. Vigfusson auf neue weise interpretierte stelle
übersetzt er, davon abweichend: "denne fortælling er ikke vidt
fremskreden". Ich glaube dass es weniger auf die interpretation
dieser worte als auf das richtige verständniss des anfanges der von
mir citierten stelle ankommt. Die anfangsworte kann ich nur so
verstehen, dass der Verfasser des prologs mitteilt, den beginn
dieses buches habe er geschrieben nach einem buche, welches der
abt Karl Jönsson geschrieben hatte. Also hat der Verfasser des
prologs, — der nicht der abt Karl war — für den anfang der saga
das buch des abtes Karl als quelle benutzt. Darauf folgt nun die
mitteilung, der spatere teil des buches beruhe auf mündlichen
mitteilangen von augenzengen. Von welchem buche ist hier die rede?
Der gegensatz: upphaf bokarinnar — (enn) siåari Mutr
bokar-innar zeigt, dass beide male von demselben buche die rede ist.
Aber das erste mal wurde nicht von dem buche des abtes
gesprochen, sondern von einem buche, dessen quelle das buch aes
abtes war. Also ist auch hier von dem buche die rede,
welches der Verfasser des prologs schrieb. Daraus geht denn hervor,
dass nicht der abt Karl die Sverris saga geschrieben hat. Im
ge-genteil schrieb er ein buch über Sverris jugendheldentaten. Damit
ergibt sich die richtige Übersetzung der worte: ok er sú frásQgn
ekki langt framkomin von selbst. Das buch des abtes bildete ein
ganzes für sich und wurde nicht fortgesetzt. Die vermutung ist
kaum gewagt, dass zuerst die schrift, för deren anfang jenes buch
als quelle benutzt wurde, und welche dann das leben des königs
aus anderen quellen weiterfuhrt, den titel Sverris saga führte; das
buch des abtes Karl aber hiess — wenigstens im munde der
lite-raten — gryla. Die worte pann Mut bókarinnar scheinen eine
änderung zu sein. Für einen abschreiben der das buch des abtes
Karl nicht kannte, war der anfang der saga "ein teil des buches";
in der ursprünglichen saga wird þá bók gestanden haben. Aber
kpUuSu — nicht kalla — zeigt doch, dass nicht der anfang der
erhaltenen saga gryla heisst, m. a. w. dass gryla nicht der titel
eines teiles der sa^a sondern eines von der saga verschiedenen
buches war. Auf die frage, wiefern sich die saga im anschluss an
ihre doppelte quelle noch in zwei teile zerlegen lässt, ist es hier

ARKIV POR NORDISK FILOLOGI XVII, NT FÖLJD XIII.

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