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Boer: Die Béowulfsage. 25
folgendes als seine ansieht mit. Die spräche hat auch
andere kurzstämmige neutrale a-stämme ohne brechung, wie zb.
fet. Schwed. fiat beweist, dass die brechung lautgesetzlich
eintrat; aus dem dat. sing, fete, n. acc. pl. *fetu, gen. pl./efa,
dat. pl. fetum aber wurde vor dem eintritt der älteren
w-brechung und vor dem eintritt der jüngeren a- und «-brechung
das e in den nom. sing, hinübergeführt. Auf dieselbe weise
erklärt sich das e in *knew (statt *kneaw aus *knewa)j
woraus jünger kné.
Wenn bjár aus *bewa,R entstanden ist, so sind *beawRj
*bjawR die zwischen den extremen liegenden formen. Erstere
form kann die directe Vorstufe von ags. béaw sein. Die
Voraussetzung ist, dass diese namensform den Angelsachsen
überliefert wurde nach dem eintritt der älteren a-brechung in
kurzer silbe, also kaum vor dem anfang des 8:en Jahrhunderts.
Wenn der name in einer früheren periode aus dem altn. ins
ags. überging, so wäre die grundform *hewaR, was sich auf
ags. Sprachgebiete nur zu béo, béow entwickeln konnte. Diese
namensform begegnet nun in den quellen ziemlich häufig,
vgl. Binz a. a. o. Denkbar wäre es, dass neben béow auf
ags. boden béowa mit hinzugefügter schwacher endung
entstanden wäre. Doch nimmt man weit einfacher an, dass
schon im urn. starke und schwache flexion nebeneinander
standen. Aus einem urn. *bewa musste sich regelmässig in
ags. beowa entwickeln, mit Übergang der vorvocalischen gruppe
ew in eow, wie treowes aus trewes} vgl. Sievers ags. gr.3 §
73, 2. Der ursprünglich kurze diphthong wäre, sofern er als
lang anzusetzen ist, unter dem einflusse von béow gedehnt
worden. Der ags. Wechsel ea: eo wäre somit auf einer schon
im um. vorhandenen variation zurückzuführen; im ags. aber
läge nicht umgelautetes sondern echtes eo vor, welches
diabetisch als io, iu aufzutreten vermag.
Es fallt in hohem grade auf, dass in starker flexion
beide namensformen, mit ea und mit eo belegt sind, während
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