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Boer: Zur Eddakritik. 237
ten personen keinen platz iibrig lässt, folgen *). Aber eine
beziehung von str. 16 zu str. 11 ist unverkennbar. Und
zwar nicht nur zu z. 5—8, die ein zusatz sind (s. oben s.
220 anm.), sondern auch zu den echten z. 9—12. Es lässt
sich nun leicht zeigen, dass dieses verhältniss zu str. 11 kein
organisches ist. Denn str. 16 enthält auf str. 11 keine
rich-tige antwort. 11, 5—8 fragt nicht, woher die SkJ9ldunge
u. s. w. stammen, aber welche männer zu diesen
geschlech-tern gehören, und ebenso z. 9—12 nicht, woher die h^dar
und die hersar stammen, sondern welche männer h^ldbornir
und hersbornir sind. Es wird also eine genealogische tabelle
verlangt, wie sie darauf str. 12 f. gegeben wird. Aber str.
16 sagt, dass da von. d. h. von einer vorher genannten
person, die SkJ9ldunge u. s. w. stammen. Str. 16 gibt sich also
auch dadurch, dass sie eine unrichtige antwort auf str. 11
ist, als einen zusatz zu erkennen. Auch der grund ihrer
aufnahme ist noch ersichtlich und fiihrt zu weiteren
chrono-logischen schltissen. Ein interpolator identificierte den str. 13
genannten Frödi mit dem gleichnamigen Skjpldung und sah
sich zu der bemerkung veranlasst, dass von ihm die
SkJ9ld-ungar stammen, was dann ihn öder einen anderen dazu
fiihrte, str. 11 in auf entsprechende weise geänderter gestalt
zu widerholen. (Der zusatz der formel alt er pat œtt pin,
O. h., die hier besonders peinlich beriihrt, ist bedeutend
jÜn-ger, s. kap. IV).
Wenn das richtig ist, so folgt daraus: 1. dass str. 16
nicht nur jtinger als die echte str. 11, 1—4. 9—12 sondern
*) Finnur Jönsson versucht (Litt. hist. 1,199) die strophen zu behalten.
Er glaubt, dass 14,1 Ali ein fehler fur Aucti sei, und dass Ali und Hálfdan
Frödis geschlecht aufwärts fortsetzen. Dazu vergleicht er Hversu Noregr
bygdiz c. 2. Die stelle findet sich u. a. Flat. 1,25,36. Dort fehlt aber
Hálfdan, während an unserer stelle Audi auf einer durch nichts gestiitzten
con-jectur beruht, sodass die beiden reihen nur den namen Frödi gemein haben.
Die behauptung, dass der an jener stelle als ein sohn jenes Frödi genannte
Kjárr ein bruder der Hlédis sei, ist ausschliesslich aus Jönssons
combina-tion abstrahiert.
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