- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tjugotredje Bandet. Ny följd. Nittonde Bandet. 1907 /
319

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Are’s íslendingabók und Libellus
Islandorum.

Die heute herrschende Auffassung von dem Inhalte des
Libellus Islandorum krankt an einem Übelstande. Um es
in zwei Worten zu sagen: aus Ares auca ’vermehren’ macht
man ein minca ’vermindern’. Ich will dies auf den
folgenden Blättern darlegen und eine Vermutung aufstellen, wie
man dem auca zu seinem Rechte verhelfen kann.

Es sollen hier nicht alle mit Are zusammenhängenden
Streitfragen entrollt werden. Was die Zahl von Ares
Werken betrifft, so teile ich die von Maurer, Golther, F.
Jönsson, Mogk vertretene, von Bj. M. Olsen bekämpfte Ansicht:
neben der verlorenen íslendinga bóc (= íb.) und dem
erhaltenen Libellus Islandorum (=Lib.) brauchen wir keine
weiteren Geschichtswerke Ares anzunehmen. Da es zum
mindesten fraglich ist, ob das erhaltene Werkchen ebenfalls den
Titel ’íslendinga bóc’ führte (s. u.), schränke ich diesen
Namen auf das ältere, verlorene Buch ein. Die Abfassung des
Lib. setze ich vor 1133 (Bley Zs. f. d. Phil. 32, 346 f.),
und die beiden genealogischen ’Anhänge’ betrachte ich als
blattfüllende Zugaben von Ares eigener Hand (F. Jönsson
Lit. 2, 365 f.), und zwar nicht als blosse Abschriften aus
den — ganz anders angelegten — Stammtafeln der ältern
böc. Harald hárfagrés Stammbaum, Vorwort Z. 8—12
(Golthers Ausg.), bin ich geneigt für eine Abschreiberzutat
zu halten; da Are auch c. VII 1, VIII 4, IX 1 die
Vorfahren norwegischer Könige im Texte aufführt, bestand kein
Zwang für ihn, Haralds Vorfahren aus dem Texte zu
verbannen und sie an der wunderlichen Stelle vor der
Inhaltsübersicht anzubringen.

ARXIY rö* NORDISK FILOLOGI XXIII, nt PÖU9 XIX. 22

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