- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tjugosjätte Bandet. Ny följd. Tjugoandra Bandet. 1910 /
154

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

154 Kahle: Die awestnord. Beinamen.
so dass auch für diese eine Unterscheidung durch verschie-
dene Beinamen wünschenswert war. So ist denn gewiss in
manchen Fällen, wie das ja bei Beinamen wie gamli, frófri
feststeht, der Beiname erst von der Nachwelt erteilt worden.
Solch unterscheidende Beinamen, von denen FJ. S. 367 einige
anführt, stehen meist in einer gewissen Beziehung zu ein-
ander, entweder sind sie einander ähnlich oder sie bilden
7 /
einen Gegensatz. So heisst von zwei Brüdern An der eine
svarti, der andere hviti, die gleiche Unterscheidung treffen
wir bei den Zwillingsbrüdern Hálfdan, den Haraldssöhnen,
und den Brüdern Hrókr an. Gizurr svarti war ein etwas
jüngerer Zeitgenosse des Gizurr hvUi. Yon zwei Ulugis hiess
der etwas ältere rauüi, der jüngere svarti, drei Káris wer-
den unterschieden durch die Zusätze Berðlu-, Hçrfta-, Vikinga-.
Drei Brüder j^orbjçrn hatten jeder seinen unterscheidenden
Beinamen, die freilich keine Beziehung auf einander haben:
spQrr, tálkni, skúma. Auch wenn die Namen nicht gleich
waren, werden näher zusammengehörige wie Brüder und
Gefährten in ähnlicher Weise unterschieden.
Zwei Brüder, Oláfr und Jón, werden der eine dálkr,
der andere sylgja zubenannt, beide Wörter ’Schnalle’ bedeu-
tend, wobei der erste seinen Beinamen vom Yater geerbt
hatte. Drei, wol unhistorische, Brüder, Schweden, Arnvidr,
J>orvidr, Freyvidr führten nach ihren Körpereigenschaften
die Beinamen blindi ’der blinde’, stami ’der stotternde”, daufi
’der faule’. Yon zwei Gefährten heisst der eine Kolbeinn
svarti^ der andere Skeggi hviti. Drei Brüder werden jeder
nach einer Waffe benannt: Skefill sverfy Nafarr sax, Narfi
spjót.
Zur Bildung der Beinamen.
Während im isl. in der weitausüberwiegenden Zahl der
Fälle, in denen der Beiname durch ein Adjektivum ausge-
drückt wird, dieses in der schwachen Form steht, hat das

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Dec 9 02:25:47 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/anf/1910/0162.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free