- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tjugosjätte Bandet. Ny följd. Tjugoandra Bandet. 1910 /
155

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Kahle: Die awestnord. Beinamen. 155
norweg., zum mindesten das der späteren Zeit, eine Neigung
für die starke Bildung. Während z. B. FJ. nur die Form
hviti des Beinamens hat, finden sich bei mir 12 kvitr, alles
Norweger. Ebenso hat FJ. nur die Form svarti, bei mir
finden sich 5 svartr, von denen 4 Norweger sind, zwei von
ihnen werden allerdings auch svarti genannt. Bei diesem
Adjektivum scheint die schwache Form auch im norw. häu-
figer zu sein. Ich finde 8 norwegische svarti. Auch bei
rauðr, rauði können wir ähnliches feststellen. Während FJ.
nur wenige rauftr hat, und die z. T. norwegisch, sonst im-
mer rauði, fast alles Isländer, kann ich noch 12 norweg.
rauðr anführen, von denen 3 auch raucfi genannt werden,
gegenüber 10 norweg. rautii. Hier halten sich beide Bild-
ungen im norw. also fast die Wagschale. Bei langr ist die
Yorliebe der Norweger für die starke Form noch grösser.
Es finden sich bei mir 19 auf -r gegenüber 3 auf -i. Zu
beachten ist, dass, soviel ich sehe, auch bei den Norwegern
bei den in der schwachen Form synkopierten Adjektiven,
also z. B. auftgi von auhugr, durchweg die schwache Form
gebraucht wird.
Auf eine eigentümliche Art von Yerbalabstrakten, die
der Form nach ursprünglich Infinitive sind, hat A. Kock,
Skand. Arch. 1, 4, hingewiesen und dabei bemerkt, dass sie
gern als Beinamen verwendet werden. Als solche führt er
an: brosa, dynta, elda, erra, gapa, geysa, glumra, hrdia, Mfa,
krista, kroppa. Alle, mit Ausnahme von Ufa, das vielleicht
zu streichen ist, s. *skifa, findet man bei FJ. Ich füge
noch folgende hinzu: bldka, blanda, linseyma, orka, öma, remb-
alle), rugga, skúma, skvaldra, suefa, skyggna, skéla, sleppa,
smetta (?), stréta, vippa Çï).
Ein Imperativ liegt vielleicht vor in dem norweg. Bei-
namen styttup.

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