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Boer: Das ags. Runenkästchen. 249
scheinlichkeit, dass Bisci mit Riiska Zusammenhänge, be-
deutend reduziert. Der name bita liesse sich wol mit der
ansicht, dass das tier ein hund sei, vereinigen, denn ein hund,
zumal ein jagdhund, ist ein beisser.
Ich habe indessen die frage nur aufgeworfen, um keine
denkbare möglichkeit zu vernachlässigen. Auch wenn sie
ausschliesslich auf grund der angeführten umstände entschie-
den werden müsste, so wäre es wol nicht zweifelhaft, wie
die entscheidung lauten würde. Aber in erster linie müssen
wir hier das bild selber befragen. Und dieses gibt sehr ent-
schieden die antwort, die wir schon erwarteten, dass das tier
ein pferd ist. Es ist also das pferd (hoss\ das Biski heisst
und den beinamen bita, ’beisser’ erhält, weil es nach den
fremden, di<e sich ihm und der leiche seines herrn nahen,
beisst. Wir müssen uns darein ergeben, dass auf dem bilde
keine hunde stehen. Das scheint darauf zu deuten, dass die
rolle der hunde auch in der erzählung eine jüngere ist. Das
lässt sich wol verstehen. Bei der jagd mit habichten und
falken ist die rolle der hunde eine untergeordnete. Aber die
jüngere dichtung hat Iron zu einem leidenschaftlichen Ver-
folger von hoehwild und wilden Schweinen gemacht. Das
steht in der erzählung, die in der saga der von Irons tode
vorangeht, und hier fällt den hunden eine bedeutende rolle
zu. Aus dieser erzählung stammen die hunde, die in der
saga dem trauernden pferde und den habichten zugesellt wor-
den sind.
Schwieriger ist es, die vier gestalten rechts genügend
zu erklären, aber doch glaube ich auch ihre bedeutung er-
kannt zu haben. Wenn wir sicher wüssten, dass dem künst-
ler die erzählung in ganz derselben form wie uns bekannt
gewesen wäre, und zugleich, dass alles, was auf dem bilde
steht, einen einzigen auftritt darstellte, so könnte über ihre
bedeutung kein zweifei bestehen, obgleich mehrere einzel-
heiten Schwierigkeiten bereiten würden. Die vier könnten
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